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Nach Säureanschlag:Der Manager, der eine private Mordkommission gründete

Innogy-Manager Bernhard Günther nach Säure-Attentat

Erster Auftritt nach dem Säureanschlag: Bernhard Günther.

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Bernhard Günther wird mit Säure überschüttet und für immer entstellt. Die Polizeiarbeit verläuft zäh, der Manager beauftragt eigene Ermittler. Jetzt kritisiert er die Staatsanwaltschaft.

Von Benedikt Müller und Jana Stegemann, Düsseldorf

Bernhard Günther lebt seit sieben Jahren mit dem Wissen, dass ihn jemand lieber tot sähe. Zweimal wurde er, der Manager eines Energiekonzerns, nach gleichem Muster überfallen: Zwei Vermummte passten ihn beim Joggen ab, 2012 verprügelten sie ihn, 2018 schütteten sie ihm Säure ins Gesicht. Beides offenbar Auftragstaten. Und doch sah es lange so aus, als blieben die Fälle unaufgeklärt. Alle Ansätze seien abgearbeitet, teilte die Staatsanwaltschaft Wuppertal im Herbst 2018 mit und stellte die Ermittlungen ein.

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