Anreize zum Impfen:Bratwurst statt Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche
(Foto: imago/Panthermedia (3)/Collage: Christian Tönsmann)

Erst der Piks, dann die Belohnung: Seit jeher versuchen Regierungen, ihre Bürger mit Anreizen zu einem erwünschten Verhalten zu bewegen. Doch wo ist die Grenze zwischen Fürsorge und Bevormundung?

Von Violetta Simon

Klassische Ansage von Eltern, die nicht auf die uneingeschränkte Freude ihrer Kinder am Bergsteigen bauen können: "Wer heute mitwandert, bekommt danach ein Eis." Geht die Rechnung auf, profitieren beide Seiten: Die einen genießen Schoko-Erdbeer, die anderen quengelfreies Bergpanorama. Extrinsische Motivation: Man wird durch Anreize von außen zu einem bestimmten Verhalten bewegt. Das Prinzip des Belohnungssystems kennen Kinder bereits aus der Grundschule, wo es Sternchen oder Sticker als Prämie für Fleiß gibt. Viele Unternehmen motivieren ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Tantiemen oder Bonuszahlungen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Sommerabend in München junge Leute sitzen auf dem Geländer der Hackerbrücke und genießen den Sonnen
Corona
Die Pandemie in uns
Merkel besucht Siemens in Amberg
16 Jahre Kanzlerin
Was Angela Merkel erreicht hat - und was nicht
Bundestagswahl
Ich zeig's euch
Sonderausgabe NEO MAGAZIN ROYALE 'Young Böhmermann'
Gesellschaft und Gesinnung
Wehe dem, der anders denkt
Christian Lindner, FDP, Campaigns In Bonn
FDP
Der ewige Taktierer
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB