bedeckt München 22°

Ihr Forum:Mutlos? Bischöfe bleiben in wichtigen Fragen uneins

Timothy Cardinal Dolan at St Patrick's Day Parade New York

Bereits 2012 stimmte New Yorks Erzbischof Timothy Cardinal Dolan weichere Töne gegenüber Homosexuellen an.

(Foto: dpa)

Als "Anomalie" hatte der frühere Papst Benedikt XVI. Homosexualität bezeichnet, als er noch Kardinal Joseph Ratzinger war. Nun wurde bei einer Synode die Frage aufgeworfen, ob die Kirche diese Menschen willkommen heißen könne, ohne die katholischen Vorstellungen von Ehe und Familie zu verletzen. Doch den Bischöfen fehlt der Mut, Geschiedenen und Homosexuellen ein Signal des Aufbruchs zu senden.

Diskutieren Sie mit uns.

Wie Sie sich zur Diskussion anmelden können und welche Regeln gelten, erfahren Sie hier.

  • Synode im Vatikan: Katholische Kirche verfehlt grundlegende Öffnung
  • Verwirrt von jedem Lichtstrahl: Die Bischöfe hat bei ihrer Familiensynode in Rom der Mut verlassen, Geschiedenen und Homosexuellen ein Signal des Aufbruchs zu senden. Viele sind nun enttäuscht. Die katholische Kirche wird grundsätzlich über ihre Ehe-, Familien- und Sexuallehre streiten müssen. Ein Kommentar von Matthias Drobinski
  • Geht der Vatikan auf Schwule und Lesben zu? Nach der Familien-Synode ist von "positiven Aspekten" gleichgeschlechtlicher Beziehungen die Rede. Zum Artikel
  • Die Bischofssynode der katholischen Kirche in Rom geht in einem Dokument auf Homosexuelle zu - vorsichtig, aber dennoch aufsehenerregend. Das ist gewiss noch kein Erdbeben, aber es könnte eines werden. Ein Kommentar von Matthias Drobinski

Haben Sie Themenanregungen oder Feedback? Mailen Sie an debatte@sz.de oder twittern Sie an @SZ. Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

© Süddeutsche.de/wüll

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite