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Hurrikan:"Maria" verwüstet die Karibik

Der Sturm tobte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h über Puerto Rico.

Die Karibikinsel Puerto Rico ist von einem der stärksten Stürme ihrer Geschichte getroffen worden. Hurrikan Maria tobte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h über dem US-Außengebiet. Mindestens ein Mensch starb. Landesweit brach das Stromnetz zusammen. Es werde im schlimmsten Fall noch Monate dauern, bis die gut 3,4 Millionen Bewohner wieder Elektrizität hätten, erklärte der zuständige Gouverneur dem Fernsehsender CNN. Der Sturm hatte auf seinem Zug durch die Karibik auch schwere Verwüstungen auf der Insel Dominica und im französischen Überseegebiet Guadeloupe angerichtet. In Dominica starben nach Angaben der Behörden mindestens 14 Menschen, in Guadeloupe wurden zwei Tote gemeldet. In Puerto Rico wurden 500 Notunterkünfte eingerichtet und eine nächtliche Ausgangssperre von sechs Uhr abends bis sechs Uhr morgens verhängt. Der Flughafen von San Juan wurde geschlossen. Puerto Rico ist das größte Außengebiet der USA und war zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen immer wieder auf Hilfe aus Washington angewiesen.

© SZ vom 22.09.2017 / dpa

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