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Corona und Hunde:Der will doch nur spielen

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Hunde brauchen Erziehung, doch die meisten Hundeschulen haben geschlossen. Eine Züchterin fürchtet, dass bald "lauter Kaspar Hausers" die Parks bevölkern.

(Foto: Rights Managed via www.imago-images.de/imago images/Ardea)

Welpen sind gefragt wie nie, doch viele Hundeschulen haben geschlossen. Und in den Parks ist es wegen der vielen Corona-Spaziergänger noch enger als sonst. Über den neuen Konflikt auf der Grünfläche.

Von Anna Fischhaber

Neulich in der Grünanlage vor dem Mehrfamilienhaus. Ein Junge, vier Jahre alt, spielt gerade, als plötzlich ein Rottweiler angerannt kommt, der auch spielen will, aber mindestens einen Kopf größer ist. Schreiend rennt das Kind auf die Terrasse, der Hund hinterher, nun schreien Mutter und Sohn, um das Tier zu vertreiben. Es dauert eine Weile, bis der Hundebesitzer, ein älterer Herr in Jogginghose, um die Ecke biegt und auch zu schreien anfängt: allerdings nicht, um das wild umherspringende Tier zu sich zu rufen, sondern weil er der Meinung ist, das Kind werde falsch erzogen. Wer bitte hat Angst vor seinem Welpen?

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