Im Fall eines angeblichen Mordversuchs auf den Leiter der Deutsch-Arabischen Schule in Berlin-Neukölln mehren sich die Hinweise, dass dieser den Anschlag erfunden haben könnte. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft bestätigte der SZ, dass gegen Hudhaifa Al-Mashhadani als Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren „wegen des Anfangsverdachts der Falschen Verdächtigung nach Paragraf 164 des Strafgesetzbuchs eingeleitet“ worden ist. Die von Al-Mashhadani „im Rahmen einer Anzeigeerstattung getätigten Angaben zum Verlauf der zu seinem Nachteil erfolgten Straftat sollen nicht den tatsächlichen Geschehnissen entsprechen“. Die Ermittlungen hierzu dauerten an.
Ermittlungen in BerlinHat er einen Mordanschlag auf sich erfunden?
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Der Leiter der Deutsch-Arabischen Schule in Neukölln hat behauptet, jemand habe ihn vor die U-Bahn stoßen wollen. Bilder einer Überwachungskamera zeigen etwas anderes – jetzt wird gegen ihn ermittelt.
Von Thorsten Schmitz

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