Ermittlungen in BerlinHat er einen Mordanschlag auf sich erfunden?

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Hudhaifa Al-Mashhadani am angeblichen Tatort im U-Bahnhof Rathaus Neukölln.
Hudhaifa Al-Mashhadani am angeblichen Tatort im U-Bahnhof Rathaus Neukölln. Friedrich Bungert

Der Leiter der Deutsch-Arabischen Schule in Neukölln hat behauptet, jemand habe ihn vor die U-Bahn stoßen wollen. Bilder einer Überwachungskamera zeigen etwas anderes – jetzt wird gegen ihn ermittelt.

Von Thorsten Schmitz

Im Fall eines angeblichen Mordversuchs auf den Leiter der Deutsch-Arabischen Schule in Berlin-Neukölln mehren sich die Hinweise, dass dieser den Anschlag erfunden haben könnte. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft bestätigte der SZ, dass gegen Hudhaifa Al-Mashhadani als Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren „wegen des Anfangsverdachts der Falschen Verdächtigung nach Paragraf 164 des Strafgesetzbuchs eingeleitet“ worden ist. Die von Al-Mashhadani „im Rahmen einer Anzeigeerstattung getätigten Angaben zum Verlauf der zu seinem Nachteil erfolgten Straftat sollen nicht den tatsächlichen Geschehnissen entsprechen“. Die Ermittlungen hierzu dauerten an.

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