Hochzeit in Indien:Eine Hündin als Braut

Jahrelang wurde Selvakumar vom Pech verfolgt. Wegen zwei toter Hunde. Das soll nun ein Ende haben: Der Inder nimmt eine Hündin zur Frau.

Um einen seit Jahren währenden Fluch zu brechen, hat ein 34-jähriger Inder eine Hündin geheiratet. Der Mann namens Selvakumar aus dem Bundesstaat Tamil Nadu sei vom Pech verfolgt gewesen, seit er vor 15 Jahren zwei Hunde in seinem Reisfeld tötete und die Kadaver an einem Baum aufhängte, berichtet die örtliche Presse.

Inder heiratet Hündin; dpa

Gruppenbild mit Bräutigam und Braut.

(Foto: Foto: dpa)

Wenige Tage nach dem Vorfall habe er Schwierigkeiten beim Sprechen gehabt und nicht mehr gehen können, ohne dass die Ärzte eine physische Ursache entdeckten.

Ein Astrologe habe dem Bauern darauf gesagt, dass die Geister der getöteten Hunde ihn solange heimsuchen würden, bis er eine Hündin heiratete.

Nach langer Suche gab Selvakumar in einer hinduistischen Zeremonie einer vierjährigen Hündin namens Selvi das Jawort. Das nicht reinrassige Tier war ihm durch einen Freund vorgestellt worden.

Zur Hochzeit wurde die Hündin in einen traditionellen Sari gehüllt und mit Blumen geschmückt. Nachdem der Fluch nun hoffentlich durchbrochen ist, hofft der Bauer nach Angaben seiner Freunde, bald auch eine richtige Frau zu finden.

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