Hochwasser in Deutschland:"Wir wissen doch oft gar nicht, was vor Ort passiert"

Hochwasser in Deutschland 2021: Die B256 bei Erftstadt steht unter Wasser

Nach der Hochwasser-Katastrophe im Erftkreis gehen die Aufräumarbeiten weiter. Bei den Bergungsarbeiten der zerstörten Autos in Erftstadt-Liblar kommen auch Sonar, Bundeswehrpanzer und Taucher zum Einsatz: Sie überprüfen die massiv beschädigten Fahrzeuge auf der B256 Luxemburger Straße. Die Fahrer der Autos und LKWs waren von den Wassermassen überrascht worden, konnten sich nach bisherigen Erkenntnissen offenbar noch eilig in Sicherheit bringen. Erftstadt, 17.07.2021 *** After the flood disaster in the Erftkreis, the cleanup work continues In the recovery work of the destroyed cars in Erftstadt Liblar, sonar, Bundeswehr tanks and divers are also used They check the massively damaged vehicles on the B256 Luxemburger Straße The drivers Foto:xC.xHardtx/xFuturexImage

(Foto: Christoph Hardt via www.imago-images.de/imago images/Future Image)

Miriam Haritz ist Krisenmanagerin beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Hätte die Behörde während der Flut mehr tun müssen? Ein Gespräch über die Zuständigkeiten des BBK und was sich in Zukunft ändern muss.

Von Benjamin von Brackel

Ganze Ortschaften sind verwüstet, mehr als 170 Menschen tot. Aber warum sind die Warnungen vor starken Regenfällen nicht in den betroffenen Gebieten angekommen? Vor allem am Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gab es nach dem Hochwasser viel Kritik. Miriam Haritz leitet in Bonn die Abteilung Krisenmanagement.

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