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Hochsommer:Deutschland brütet

Fast überall in Deutschland klettern die Temperaturen auf mehr als 30 Grad. So reagieren Mensch, Tier und Natur auf die wärmsten Tage des Sommers.

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Sommer in Köln

Quelle: Oliver Berg/dpa

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Hochsommer im ganzen Land: Vielerorts haben die langen Wärmeperioden und der seltene Regen die Landschaft gezeichnet. Im Kölner Rheinpark sind immerhin noch einige Büsche und Bäume grün.

Sommerwetter am Bodensee

Quelle: Felix Kästle/dpa

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Dieser sportliche Springer hat sich auf der Suche nach Erfrischung das Strandbad in Friedrichshafen ausgesucht. So wirklich kühl wird es aber nicht überall, viele Gewässer haben sich in den vergangenen Wochen stark aufgeheizt. Der Bodensee hat eine Wassertemperatur von rund 24 Grad Celsius.

Sommer im Tierpark Hellabrunn

Quelle: dpa

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Und ciao! Auch in der Polarwelt im Münchner Tierpark Hellabrunn ist es nicht arktisch-kühl. Eher mediterran-heiß. Ein wenig Linderung holt sich dieser Eisbär beim Baden.

People sunbathe on a hot sunny summer day at Berlin's Wannsee lido

Quelle: Fabrizio Bensch/Reuters

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In der Haupstadt zieht es die Menschen bei feuchtheißen 32 Grad an und ins Wasser: Am Strandbad des Berliner Wannsees ist kaum mehr Platz für knallrote Gummiboote oder anderes Schwimmgerät.

Hitze im Norden - Wasserwerfer wässern Bäume im Stadtpark

Quelle: Bodo Marks/dpa

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Erfrischungsbedarf im Norden - am Mittwoch herrschten in Hamburg Spitzentemperaturen von bis zu 35 Grad. Da muss die Polizei zum Rettungseinsatz anrücken: zu den durstigen Pflanzen im Stadtpark. Für den Abend jedoch sind Wärmegewitter angekündigt.

Sommerlauf trotz hoher Temperaturen

Quelle: Marijan Murat/dpa

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Jogging mit Hund in Neuhausen/Baden-Württemberg: Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Rehabilitation rät, bei großer Hitze nicht in der Mittagszeit Sport zu machen. Stattdessen sollte man Sporteinheiten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen. Dies gilt insbesondere für Wärmeempfindliche und gesundheitlich Angeschlagene. Auch weit überdurchschnittlich hohe Ozonwerte von gebietsweise 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft können den Organismus belasten.

Flughafen nach Hitzeschäden wieder geöffnet

Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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In Hannover durchkreuzte die Hitze die Pläne vieler Urlauber. Den Angaben eines Flughafensprechers zufolge waren von der Sperrung von Dienstagabend an 41 Abflüge und 44 Landungen betroffen. Am frühen Mittwochmorgen konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Flughafen Langenhagen gesperrt

Quelle: dpa

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Ursache für die Sperrung waren Schäden auf der nördlichen Start- und Landebahn. Die Hitze hatte die Platten nach oben gedrückt.

Brand in Brandenburg

Quelle: Julian Stähle/dpa

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Für die Landwirte ist die Hitze verheerend. Der ausbleibende Regen hat zu massiven Ernteeinbußen geführt. Durch die Trockenheit steigt außerdem die Brandgefahr. Hier löscht die Feuerwehr ein Getreidefeld bei Schönwalde-Glien in Brandenburg.

Grablichtverordnung in Frankfurt

Quelle: dpa

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Nicht nur die Landwirtschaft ist von der Brandgefahr betroffen. Die Stadt Frankfurt hat ein absolutes Grillverbot auf allen öffentlichen Plätzen, in Parks und Grünanlagen verhängt. Und fordert, wie auf diesem Plakat zu lesen, keine Grablichter anzuzünden.

Hot Weather Persists In Berlin

Quelle: Adam Berry/Getty Images

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Hundstage in Berlin und andernorts: Mit diesem Begriff bezeichnen Meteorologen die in Europa häufig heiße Wetterphase von Ende Juli bis Ende August.

Sommer in Erfurt

Quelle: Arne Immanuel Bänsch/dpa

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Sommer im Osten Deutschlands: Zwei junge Männer sonnen sich in Erfurt am Nordstrand der thüringischen Landeshauptstadt.

Kuhdusche beim Milchbauern

Quelle: dpa

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Auch die Tiere brauchen eine Abkühlung. Dieser Bauer in Niedersachsen hat für seine Kühe eine Dusche im Stall.

Feuerwehr hilft beim Bewässern der Bäume

Quelle: Hendrik Schmidt/dpa

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Normalerweise wird das Wasser der Feuerwehr dafür eingesetzt, Brände zu löschen. Doch hier sehen wir eine andere Form der Nothilfe: Ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Chemnitz bewässert die Straßenbäume.

Niedrigwasser am Rhein

Quelle: dpa

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Durch die Hitze sinken auch die Pegelstände beim Rhein. Hier bei Oberwesel passiert ein Raddampfer eine Sandbank. Umweltschützer und Fischereiverbände sind besorgt, denn das Wasser ist mehr als 25 Grad warm, 27 Grad gelten als tödlich für die Fische.

Erfrischen in der Hauptstadt

Quelle: dpa

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Wie es aussieht, haben die Hundstage ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Es wird heißer und heißer: "Bis Freitag werden Spitzenwerte bis 38 Grad erwartet", sagt Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst. Am Wochenende soll es häufiger Schauer und Gewitter geben. Danach wird es mit "nur noch" 30 Grad etwas kühler.

© SZ.de/pvn/olkl/rus/fzg

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