USA:Vor der Hinrichtung

Lesezeit: 4 min

USA: Die Besucherin einer Anti-Hinrichtungs-Demonstration vor dem Supreme Court in Washington.

Die Besucherin einer Anti-Hinrichtungs-Demonstration vor dem Supreme Court in Washington.

(Foto: Stefani Reynolds/AFP)

Am Dienstag soll in Missouri ein Mörder mit einer Giftspritze getötet werden, 17 Jahre nach der Tat. Seine Tochter klagt - sie möchte bei der Exekution dabei sein.

Von Peter Burghardt, Washington

An diesem Dienstag soll sein Leben enden, sie wäre gerne dabei. Er sei der wichtigste Mensch in ihrem Leben, sagt Khorry Ramey. "Wenn mein Vater im Krankenhaus im Sterben läge", erklärte sie dem Gericht, "würde ich an seinem Bett sitzen, seine Hand halten und bis zu seinem Tod für ihn beten, sowohl als Unterstützung für ihn, als auch als Unterstützung für mich, als notwendiger Teil meines Trauerprozesses und für meinen Seelenfrieden." Aber ihr Vater sitzt im Todestrakt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Betrug beim Online-Banking
Plötzlich fehlen 143 000 Euro auf dem Konto
Tourismus
"Die verkommenste Bude kann vier Sterne haben"
Herbert_Groenemeyer_Magazin
Musik
»Die Selbstzweifel, die uns ausmachen – die hat die Maschine nicht«
Psychische Erkrankungen
Wie sich eine Depression äußern kann
Feministische Außenpolitik
Feminismus und Geschwafel
Zur SZ-Startseite