Hindu-Fest Kumbh Mela in IndienMindestens 36 Menschen sterben bei Massenpanik

Die größte religiöse Versammlung der Welt sollte ein friedliches Fest werden. Millionen Hindus sind in den Norden Indiens gereist, um sich im Ganges zu reinigen. Jetzt ist das Pilgerfest überschattet: Bei einer Massenpanik auf einer überfüllten Fußgängerbrücke kommen mindestens 36 Personen ums Leben.

Bei der Massenpanik beim weltgrößten religiösen Fest am "heiligen Fluss" Ganges in Nordindien sind neuen Erkenntnissen zufolge 36 Menschen getötet worden. Dies sagte am Montag ein Sprecher der indischen Eisenbahn der Nachrichtenagentur AFP. Von den Todesopfern während des Kumbh-Mela-Fests seien 20 bereits identifiziert worden.

Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurden die Pilger an einem Bahnhof der Stadt Allahabad nahe der Hindu-Feierlichkeiten totgetrampelt. Hilflos stehen Vertreter der indischen Behörden und Pilger um die Leichen der Getöteten.

Bild: AFP 10. Februar 2013, 22:422013-02-10 22:42:00 © Süddeutsche.de/tob/dpa/AFP/sks