Wettbüro-Mord:Der Mann, der die Hells Angels ins Gefängnis brachte

Lesezeit: 6 min

Wettbüro-Mord: Wo er heute lebt und was er arbeitet, davon will und kann Kassra Zargaran nicht erzählen. Aber dafür, was er heute anders macht.

Wo er heute lebt und was er arbeitet, davon will und kann Kassra Zargaran nicht erzählen. Aber dafür, was er heute anders macht.

(Foto: Nils Schwarz)

Kassra Zargaran war an einem Mord beteiligt. Dann packte er als Kronzeuge aus. Heute fürchtet er um sein Leben und will andere ermutigen, aus der organisierten Kriminalität auszusteigen.

Von Verena Mayer, Berlin

Bevor Kassra Zargaran zu erzählen beginnt, stellt er erst einmal klar, was er nicht erzählen darf. Er darf nicht sagen, wo er lebt und arbeitet. Er darf nicht sagen, ob er Freunde hat und wie er seinen Tag verbringt. Er darf nicht einmal sagen, ob er noch Kassra Zargaran heißt. Das liegt daran, dass Zargaran unter Polizeischutz steht. 2014 hat er sich an einem gemeinschaftlichen Mord beteiligt und dann als Kronzeuge dafür gesorgt, dass diejenigen, die die Tat geplant und ausgeführt haben, lebenslang ins Gefängnis müssen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Back view of unrecognizable male surfer in wetsuit preparing surfboard on empty sandy coast of Lanzarote island in Spain
Männerfreundschaften
Irgendwann hat man nur noch gute Bekannte
Ernährung
Wie Süßstoffe den Blutzucker beeinflussen
Oktoberfest 2022: Opening Day
Beobachtungen zum Oktoberfest
Die Wiesn ist in diesem Jahr irgendwie anders
Der Krieg und die Friedensbewegung
Lob des Pazifismus
Ferdinand von Schirach
Ferdinand von Schirach
"Es gibt wohl eine Begabung zum Glück - ich habe sie nicht"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB