Heiratsmarkt in Indien Eine Frage des Preises

Jedes Jahr sterben Tausende Frauen, weil ihre Eltern die geforderte Mitgift nicht bezahlen können - Nisha Sharma hat sich dagegen gewehrt.

Von Von Karin Steinberger

Delhi - Die Nacht war Warten. Stilles, einsames Warten. An Schlaf war nicht zu denken. Über ihren Kopf hielt sie stundenlang die Hände, mit Henna bemalt und zum Trocknen ausgebreitet. So lag sie da. Lächerlich sah das aus. Aber alle lagen sie so da vor dem großen Tag, ihre Mutter, ihre Großmutter, die Tanten, die Freundinnen - es war die Nacht vor Nisha Sharmas erster Hochzeit. Eine grauenhafte Nacht.

"Es ist schon eigenartig, einen Preis zu haben, als Mädchen." Nisha Sharma vor Teilen ihre Mitgift.

(Foto: Foto: AP - Sebstian John)

Der Vater Devdutt Sharma ging derweil im Wohnzimmer noch einmal alles durch. Goldketten, Armreife, Saris, Bargeld, zwei Waschmaschinen, zwei Kühlschränke, zwei Hi-Fi-Anlagen, ein Elektroherd, ein Flachbildschirmfernseher, lauter Markenfirmen, vieles doppelt,je eines zusätzlich für die Schwiegermutter. Vor dem Haus stand der goldfarbene Maruti Esteem, ein Viertürer, wie vom zukünftigen Ehemann gewünscht. Für den Vater war die Nacht reine Freude. Er hatte getan, was zu tun ist: "Sie ist meine einzige Tochter."

Der Tag danach war Erleichterung. Das Henna bröselte von Nisha Sharmas Händen und brachte filigrane Muster zum Vorschein, Frauen umflatterten sie, bemalten ihre Lippen, kicherten, zogen ihr Armreife an, die leise klimperten, steckten ihr Süßes in den Mund, das am Gaumen klebte, flüsterten ihr Aufmunterndes ins Ohr. Da stand sie, Nisha Sharma, 21 Jahre alt, im Haus der Eltern, gewickelt in einen roten, golddurchwirkten Sari, eine indische Braut, geschmückt und wunderschön, wie es ihre Pflicht war. Es war der 11. Mai 2003.

Ein ruinöser Handel

Aus dem Haus ihrer Eltern ist Nisha Sharma an diesem Tag nicht mehr herausgekommen. Es war acht Uhr abends, als sie ihr Handy nahm, die Polizei anrief und ihren Zukünftigen verhaften ließ. Gerade hatte sie das Haus der Eltern verlassen wollen, Richtung nahe gelegener Festplatz, da kamen Verwandte angerannt und erzählten, dass der Vater im Hochzeitszelt bedroht und bespuckt werde. 25000 Dollar forderten Bräutigam und Schwiegermutter. Zusätzlich. Zu all den Kühlschränken, dem Auto, dem Fest, dem Mädchen. Der Vater lehnte ab, die Tochter holte die Polizei - so etwas hatte es in Indien noch selten gegeben. Eine Frau muss froh sein, wenn sie genommen wird. Und die Eltern zahlen.

Dowry nennen sie das hier, Mitgift. Die Ehe - in Indien ist sie ein gigantischer Markt. Der Preis richtet sich nach Aussehen, Hautfarbe, Erziehung, Einkommen, Kaste und Zukunftschancen der Männer. Das ist die Verhandlungsbasis. Der Rest ist Ehrensache. Ein guter Brautvater zahlt viel. Geschenke nennt man das. Denn laut Gesetz ist dieMitgift in Indien schon seit 1961 verboten. In Wahrheit aber ist sie eine der einfachsten Arten, an Geld zu kommen. Wer einen Sohn hat, kassiert. Wer eine Tochter loswerden will, muss zahlen. Und wer mehr hat, zahlt mehr. Früher waren es Kühe, die man der Braut mitgab, heute sind es Fotoapparate, Fernseher, Videorekorder, Doppelbetten, Mopeds, Autos, Häuser und Geld, bares Geld. Zwischen fünf und zwanzig Prozent des Familieneinkommens. Ein ruinöser Handel.

Die Hochzeit ohne Braut

Monate ist das jetzt her. Nisha Sharma sitzt immer noch bei den Eltern in Noida, einem Vorort von Delhi. Mittelklassegegend, relativ reich, der Vater hat ein kleines Unternehmen. Im Hintergrund läuft das Hochzeitsvideo. Verwackelte Bilder von der "berühmtesten Party der Welt", wie Nisha Sharma sie nennt, die geplatzte Hochzeit. Sie hat das Video schon hundert Mal gesehen. Die prächtigen Gewänder der Wächter an den Eingangstüren des Zeltes, die Fahrer zum Einparken der Autos, die Kinder, die Rosen auf die Gäste schmeißen. Die Schwiegermutter, eine Lehrerin, im blauen Sari. "Wie ein Drache", sagt Nisha Sharma. Sie hat nur das Video. Denn hingekommen ist sie nicht mehr, zur eigenen Hochzeitsfeier. 1500 Gäste waren geladen. 1500 Menschen, die weiteraßen, als der Bräutigam und seine Mutter bereits abgeführt wurden. "Mir war es recht, das Buffet war ohnehin schon bezahlt", sagt der Vater, starrt in den Fernseher. Das Fest hat ihn ein Vermögen gekostet. "Es sollte der größte Moment in Nishas Leben werden", sagt er. Das ist es auch geworden.

Eine dankbare Nation

Am 11. Mai ist Nisha Sharma berühmt geworden. Die Schande wurde inzwischen zur Heldentat. Das ganze Haus ist voll gestopft mit dem Dank der Nation. Rotary Club, Frauenorganisationen, Politiker. An der Wand Urkunden, verliehen an Nisha Sharma für "ihren herausragenden und exemplarischen Dienst an der Nation im Kampf gegen Mitgift und soziale Ungerechtigkeit". Im Regal Pokale. Auf der Couch Hochglanzmagazine, Cosmopolitan, The Week, People Magazin. Man nennt sie jetzt "Eisenlady", "Anti-Mitgift-Mädchen", "Heldin der Nation". Neben den Magazinen zwei Mappen. Die gelbe ist voller Zeitungsartikel. Die blaue voller Heiratsanträge, mehr als 50.

"Da, da wackelt die Wand, sehen Sie, da haben sie meinen Vater gestoßen", sagt Nisha Sharma. Hält das Video an. Zu erkennen ist wenig, ein bisschen Gerangel. "Ich wusste nicht, was ich tue, ich wusste nur, dass ich jetzt die Polizei rufen muss", sagt sie, spielt das Band vor, zurück, vor, singt das Lied mit, das den Horror untermalt: "You got me, my luck rises up." Dann reicht ihr die Mutter ein zweites Video. Vor ihr die Bilder der Verlobung, wie die Frauen die Braut schmücken, Halsketten, Armreife, Gelächter, Gold, die Lippen blutrot. Dann kommt der zukünftige Ehemann, Munish Dalal, füttert sie, steckt ihr den Ring an den Finger, alle klatschen. Schön war sie, die Braut, mit ihrem schüchternen Lächeln. Auch die Verlobung hat den Vater einiges gekostet. Geschenke an alle, Geld und Kleider und Saris und Süßigkeiten. Er schaut, lacht: "Noch einmal eine Hochzeit, das wird sehr teuer werden."

Lügen im Umlauf

Nisha Sharma schaut den Mann im Video an, wie er ihr Süßigkeiten in den Mund schiebt, tippt etwas in ihr Handy ein, lächelt: "Bis jetzt hatte ich noch keine Zeit, über alles nachzudenken. Aber wenn ich das tun kann, warum nicht die anderen?" Es gab auch schlimme Zeiten nach der geplatzten Hochzeit, als ein Studienkollege behauptete, er sei bereits mit ihr verheiratet, als sie die Zeitungen, die sie erst bejubelt hatten, als Lügnerin beschimpften. Dem Vater wurde ein Verhältnis mit der Schwiegermutter nachgesagt. Der Kampf gegen die Tradition, ohne die Unterstützung der Eltern wäre er nicht zu kämpfen. "Es ist schon eigenartig, einen Preis zu haben, als Mädchen", sagt Nisha Sharma. Plötzlich steht ein Postbote im Zimmer, zwischen all den Pokalen und Urkunden, bringt einen Brief - ohne Adresse. "Nisha Sharma", steht drauf, "die die Mitgift verweigert hat".

Tödliche Diskriminierung

Täglich kommen Briefe. Briefe, in denen Eltern ihre Söhne anpreisen, wie in den Heirats-Beilagen der indischen Zeitungen. Seitenweise bieten sie da ihre Kinder an, unterteilt in die verschiedenen Kasten: "Schönes, dünnes, hellhäutiges Brahmin Mädchen" - "häusliches Bansal Mädchen" - "Punjabi Arora Mädchen aus respektabler und gebildeter Geschäftsfamilie" - "jungfräulicher Junggeselle, 39 Jahre alt, sieht aus wie 30, 180 Zentimeter groß, hell, sehr ansehnlich, Vegetarier, Nichtraucher, Abstinenzler, MA Psychologie, eingeschrieben zur Promotion, Autor von Büchern, war in den USA . . . wird ganz sicher berühmt werden" - "sauber rasierter Sikh, eigenes Haus, Vegetarier, geschieden, sucht schöne Frau, Kaste spielt keine Rolle."

Die Forderungen der Schwiegermütter

Nisha Sharma blättert die Anträge in der blauen Mappe durch, rechnet Jahresverdienste mit dem Taschenrechner aus, lächelt, liest vor. Spielereien, der Vater hat schon einen Neuen ausgesucht. "Ich vertraue ihm", sagt sie. Für die Suche nach dem ersten Bräutigam hatte er eine Anzeige aufgegeben, in der Zeitung. Sechsmal habe die Mutter von Munish Dalal danach bei ihm angerufen. Man verhandelte, einigte sich, legte den Tag fest. Die Kinder trafen sich einmal. Sie hatten nichts einzuwenden. "Die Mutter von Munish hatte es eilig, wohl weil sie kurz darauf in Pension ging", so der Vater. Er sagt auch, dass es keine Forderungen gab vor der Hochzeit, all die Geräte, das Auto - Geschenke .

Aber die 25.000 Dollar, das sei ungesetzlich gewesen, Mitgift. Der Vater nennt Munish "den gierigen Bräutigam". Er ist vorsichtig, er kennt die Gesetze, wie die meisten in Indien, es ist mittlerweile bekannt, dass sowohl der, der die Mitgift bezahlt, als auch der, der sie nimmt, im Gefängnis landen kann. Also spricht keiner davon bei den Verhandlungen. Die Forderungen kommen meist nach der Hochzeit, steigen ins Unermessliche, über Jahre hinweg. Bis etwas passiert.

Mädchen sterben öfter als Jungen

Für Ranjana Kumari ist die Sache klar. Sie ist im Krieg, spricht von Schlachten, die ausgefochten werden müssen und von ihrer wirksamsten Waffe: Nisha. "Wir haben ihr sofort eine Medaille gegeben. Mit ihrer Tat hat sie mehr erreicht als wir in zehn Jahren." Doch der Kampf ist lange nicht gewonnen. "Es ist die Hölle, Sie haben keine Ahnung, wie rückständig wir sind. Töchter werden in diesem Land noch immer als ökonomische Last betrachtet", sagt Ranjana Kumari, Frauenrechtlerin und Direktorin des Centre for Social Research in Delhi. Eine wütende Frau. Das British Medical Journal hat eine Studie veröffentlicht, in der bestätigt wird, dass in Indien weibliche Babys öfter sterben als männliche. Die Todesrate der Mädchen sei fast ein Drittel höher, was daran liege, dass sie weniger willkommen seien als Jungen und schlechter behandelt würden, auch medizinisch.Mädchen, so die Forscher, würden immer wieder von Eltern umgebracht. Tödliche Diskriminierung, die dazu führt, dass in Indien 2001 auf 1000 männliche Neugeborene nur 933 weibliche kamen. In den meisten Ländern ist das umgekehrt. Und immer mehr Schwangere treiben Mädchen ab. Kein Problem mehr mit den billigen Methoden der Geschlechtsbestimmung vor der Geburt. Ultraschall, ein Killer für das weibliche Geschlecht.

So verzerrt sind die Proportionen schon, dass manche von einer Hochzeitskrise sprechen, immer öfter kaufen sich indische Männer Frauen aus der Ferne. An schlechten Tagen glaubt Ranjana Kumari, dass es Jahrhunderte dauern wird, bis sich etwas ändert in Indien. "Wir müssen schaffen, dass sich die Leute schuldig fühlen, wenn sie Mitgift bezahlen. Heute ist es anders herum, Eltern fühlen sich schuldig, wenn sie nicht bezahlen. Oft sind die Mädchen sogar enttäuscht, wenn zu wenig Mitgift kommt, und fordern selbst mehr, in der Hoffnung, dann besser behandelt zu werden."

Schlimme Zukunft in der neuen Familie

Eine Ehe in Indien beginnt ja bereits mit den niedrigsten Erwartungen, doch was passiert mit den Frauen, wenn sie erst einmal in den Händen der anderen Familie sind? Sie sind Ausgelieferte, Fremde in einer Gemeinschaft zwischen Mutter und Sohn, die heilig ist. Indien, Land der Männer, die ein Leben lang munnas bleiben, kleine Jungs ihrer Mütter. Die Ehefrau ist die Geisel, Pfand für eine ewig fließende Geldquelle, Eigentum der Schwiegerfamilie. Wenn eine Frau mit zu wenig kommt, geht es ums Überleben. 6600 Mitgifttote gebe es offiziell jedes Jahr in Indien, sagt Kumari. Die UN geht von zwölf getöteten Frauen am Tag aus. Die Dunkelziffer geht in die Zehntausende. "Wir brauchen mehr Nishas, sonst werden noch mehr umkommen. Die Arbeit wird uns jedenfalls nicht ausgehen", sagt Ranjana Kumari.

Vor 14 Jahren hat sie ein Buch geschrieben, "Bräute sind nicht zum verbrennen da". Es ist eine Studie über Mitgift-Opfer in Indien, über erhängte, verbrannte, vergiftete Frauen, über die indische Gesellschaft, die diese Toten seit Jahrzehnten ignoriert, über Eltern, die ihre Kinder davor immer wieder zurückgeschickt haben, in das Haus ihrer Folterknechte, über Polizisten, die Fälle untersuchen sollen, Schmiergeld einstecken und immer wieder nur Selbstmord feststellen oder Unfälle. Fall erledigt. Der Mann ist damit frei für die nächste Braut. Geändert hat sich seitdem nicht viel. "Zehn Mal passiert es, einmal erfahren wir davon. Die wenigsten Frauen wagen es, wenn sie noch am Leben sind, sich zu beklagen, es gibt da eine große Scham", sagt Ranjana Kumari.

Schweigende Schwiegertöchter

Sechs Frauencenter hat ihre Organisation in Delhi. Dort haben sie 60 bis 70 Fälle von Mitgiftstreitereien jeden Monat. Ein Mädchen erzählt, wie ihr Mann sie verkauft hat, an fremde Männer, weil die Mutter nicht das geforderte Moped zahlen konnte. Frauen sprechen von Schwiegermüttern, die sie verprügelt und bespuckt haben. Von dem Geld, das die Eltern zahlen, sehen die meisten nie etwas, obwohl manche von einer Art Erbvorauszahlung reden. Wenn sie Glück haben, werden sie ihren Eltern zurückgegeben wie fehlerhafte Ware. In einer Kultur, in der Witwenschaft oder Scheidung für eine Frau oft schlimmer sind als der Tod.

Ajay Agrawal sitzt in seinem Büro, hinter einem Schreibtisch wie eine Festung. An den Rändern Telefone, aufgereiht wie Geschütze. Der Mann ist Direktor des größten Gefängnisses Südostasiens. Auf seinem Tisch landen früher oder später all jene Fälle, bei denen es zur Verhaftung kam. Hier bekommen die Opfer wenigstens einen Ordner, wenn es gut geht, auch irgendwann ihr Recht. Es ist eine späte Genugtuung. Aber immerhin.

Opfer der eigenen Familie

Ajay Agrawal ist Direktor im Tihar Gefängnis, Herr über mehr als 12500 Gefangene. "4000 zu viel", sagt er, spielt an seinen Ringen herum, spult Zahlen herunter. Er preist ihn an, seinen Knast, redet von der hohen Analphabetenrate seiner Gefangenen, davon, dass jeder, der hier sitzt, danach seinen Namen schreiben kann. Und dann redet er von den Frauen - den Täterinnen. Ein Drittel sitze wegen Mordes, ein Drittel wegen Drogen, ein Drittel wegen Mitgiftstreitigkeiten. "Ich sage es immer, Frauen sind die größten Feinde der Frauen", sagt Ajay Agrawal. Ein kurzer Wink, Audienz beendet.

Wenig später öffnet sich das Eisentor zu Gefängnis Nummer 6, dem Frauenknast, 570 Insassinnen, davon 200 wegen Mitgiftvergehen, die meisten davon Schwiegermütter. Angeli Tiwari, Bewährungshelferin, schließt die Türen auf. Die Mitgiftfrauen haben einen eigenen Trakt - Schwiegermüttertrakt nennen sie den hier. Hinter Gittern hocken sie am Boden, alte Frauen, junge Frauen. "Welche wollen Sie sprechen? Die da hinten sagt, das Mädchen hätte sich angezündet, die hier sagt, das Mädchen hätte sich erhängt." Mord gesteht fast keine, auf das Wort Mitgift reagieren sie nicht. Warum das Mädchen verscharrt wurde, bevor die Eltern kamen? Keine Antwort. Warum das Mädchen die Eltern nie besuchen durfte? Sie war bockig. "Die meisten haben selber Mitgift für ihre Töchter bezahlt, das holen sie bei ihren Söhnen wieder rein", sagt Angeli Tiwari. "Es geht um Angebot und Nachfrage. Die Frauen sind Opfer ihrer eigenen Familie. Beide Seiten sind Täter", sagt sie und schließt die Türen wieder zu.

Die Nacht war Warten. Stilles, einsames Warten. Über ihren Kopf hielt Nisha Sharma stundenlang ihre Hände, mit Henna bemalt, zum Trocknen ausgebreitet. Eine grauenhafte Nacht. Als sie das zweite Mal heiratete, kamen 75 Gäste. Es gab keine Fahrer, keine Türsteher, keine Rosen. Der Vater sagt, es gab auch keine Mitgift. Seitdem geht sie nicht mehr ans Handy. Für den Vater war der Tag reine Freude. Er hat getan, was zu tun ist: Er hat seine Tochter verheiratet.

span class="author">Sz vom 02.01.2003