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Heike Makatsch im Interview:"Es hat fast schon etwas von einer Meinungsdiktatur"

Heike Makatsch beim 45 Deutschen Filmball 2018 im Hotel Bayerischer Hof München 20 01 2018 *** He

Heike Makatsch vermisst in der "Me Too"-Debatte Stimmen aus weniger glamourösen Milieus als der Schauspielerei.

(Foto: Dave Bedrosian/imago/Future Image)

Schafft die "Me Too"-Debatte ein Klima von Zensur oder ist sie eine Phase auf dem Weg zu einer gerechteren Gesellschaft? Ein Gespräch mit Heike Makatsch über Frauen, Männer und Ambivalenz.

Heike Makatsch gehört zu den berühmtesten deutschen Schauspielerinnen, größere Interviews aber gibt sie eher selten. Auch zum Fall des Regisseurs Dieter Wedel und überhaupt zur "Me Too"-Debatte hat sie sich nicht geäußert - bis jetzt. Im Gespräch mit SZ-Autorin Johanna Adorján, mit der Makatsch seit vielen Jahren befreundet ist, spricht sie über das Klima, das durch "Me Too" in der Gesellschaft ihrer Meinung nach entsteht, über den veränderten Umgang mit Kunst und darüber, was sie in der Debatte vermisst. Makatsch hat einst auch mit Wedel gedreht: 2001 spielte sie in "Die Affäre Semmeling" die Ehefrau der Hauptfigur Sigi Semmeling.

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