Leute„Ich habe diese Erkrankung, und sie belastet mich“

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Heidi Reichinnek, Fraktionschefin der Linken, vergangene Woche bei einer Pressekonferenz.
Heidi Reichinnek, Fraktionschefin der Linken, vergangene Woche bei einer Pressekonferenz. (Foto: Christophe Gateau/dpa)

Heidi Reichinnek spricht über ihre Migräne-Erkrankung, Sydney Sweeney distanziert sich von manchen Fans, und Kristen Stewart will auf ihre Gage verzichten.

Heidi Reichinnek, 37, Fraktionschefin der Linken, steht dazu, dass sie manchmal keinen klaren Kopf hat. Mit der Rheinischen Post sprach sie erstmals ausführlich über ihre chronische Migräne: „Ich habe diese Erkrankung, und sie belastet mich massiv.“ Viele Termine könne sie nur mit Medikamenten wahrnehmen. Dabei handele es sich um „ein sehr starkes Mittel“, das dazu führe, dass sie sich „nicht mehr so gut konzentrieren“ könne. Ende April hatte Reichinnek in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ gesagt, dass sie eine Antwort gerade nicht wisse, weil sie aktuell unter Migräne leide. Sie wolle um mehr Aufmerksamkeit für diese Erkrankung werben, denn sie betreffe vor allem Frauen, sagte Reichinnek nun. „Und wie oft werden Frauen nicht ernst genommen, wenn sie sagen, dass sie massive Kopfschmerzen haben.“

(Foto: Evan Agostini/Invision/AP)

Sydney Sweeney, 28, Schauspielerin, distanziert sich von einigen ihrer Anhänger. Dem US-Magazin People sagte sie: „Ich unterstütze die Ansichten einiger Leute, die diese Kampagne feiern, nicht.“ Im Sommer war mit ihr ein Werbespot des Hosenherstellers American Eagle erschienen – mit dem Slogan: „Sydney Sweeney has great Jeans.“ Aufgrund des Gleichklangs zwischen „Jeans“ und „genes“ (Englisch für: Gene) empfanden viele die Kampagne als rassistisch. Andere feierten sie, darunter US-Präsident Donald Trump, der auf seiner Plattform Truth Social geschrieben hatte, dass Sweeney „die HEISSESTE Werbung, die es gibt“ gedreht habe. Die Schauspielerin sagte nun, dass viele ihr Motive zugeschrieben hätten, „die einfach nicht stimmen“. Sie sei „gegen Hass und Spaltung“. Inzwischen sei ihr allerdings klar geworden, „dass mein Schweigen zu diesem Thema die Kluft nur vergrößert und nicht geschlossen hat“.

(Foto: Jordan Strauss/Invision/AP)

Kristen Stewart, 35, Schauspielerin und Regisseurin, ist nicht daran interessiert, noch reicher zu werden. Der New York Times sagte sie, dass sie ihren nächsten Film ohne Gage drehen wolle: „Ich möchte ihn umsonst machen, ich möchte keinen Dollar verdienen, ich möchte, dass er ein Riesenerfolg wird.“ Ihr gehe es darum, dass nicht mehr allein Blockbuster oder Filme nach bewährten Formeln im Kino gezeigt werden. Ihr hingegen würde es bereits reichen, wenn jemand, der einen Film von ihr gesehen habe, sage: „‚Oh wow, das hat mich verändert.‘ Das wäre ein Erfolg.“ 2026 kommt Stewarts Regie-Debüt „The Chronology of Water“ in die deutschen Kinos.

(Foto: MARLEEN MOISE/Getty Images via AFP)

Lucy Liu, 57, Schauspielerin, beeindruckt ihren Sohn bislang nicht mit ihren Filmen. Dem US-Magazin People sagte sie, dass ihr zehn Jahre alter Sohn Rockwell Lloyd „keine Ahnung hat, wie cool“ sie sei. Noch habe er allerdings auch nicht ihre bekanntesten Filme wie „Kill Bill“ oder „3 Engel für Charlie“ gesehen. Was ihr Sohn hingegen wisse, sagte Liu, sei, „dass ich ein fantastisches Hühnchen zubereiten und eine leckere Lasagne aufwärmen kann.“

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