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Havariertes Schiff "Sparta":Fischtrawler nach 12 Tagen wieder seetauglich

Der mit einem Eisberg kollidierte russische Fischtrawler "Sparta" ist nach erfolgreicher Reparatur jetzt unter eigenem Antrieb auf dem Weg zurück ins offene Meer. Flankiert wird das Schiff auf dem Weg Richtung Heimat von einem Eisbrecher.

Zwölf Tage Reparieren, Bangen, Warten: Die Crew des russischen Fischtrawlers Sparta kann nun endlich Richtung Heimat losschippern. Wie neuseeländische Rettungskräfte mitteilten, konnte das Schiff wieder seetauglich gemacht werden. Es befinde sich nun auf nördlichem Kurs, um auf dem offenen Meer mit einem Schwesterschiff zusammenzutreffen und danach die Fahrt in Richtung Neuseeland fortzusetzen.

Fischtrawler "Sparta" in Seenot

Antarktis-Rettung schreitet trotz zweiten Lecks voran

Der südkoreanische Eisbrecher Araon begleitet das 48 Meter lange Schiff mit 32 Mann an Bord zur Sicherheit. An Weihnachten hatte der Eisbrecher dem russischen Schiff endlich Hilfe gebracht, nachdem andere Schiffe zuvor vor dem dichten Packeis Halt machen mussten.

Den Mannschaften beider Schiffe ist es nun gelungen, ein 30 Zentimeter langes Loch im Rumpf notdürftig zu schließen. Innerhalb von zwölf Stunden dürften die beiden Schiffe aus dem gefährlichen Gebiet mit treibenden Eisschollen heraus sein, sagte einer der Koordinatoren im Rettungszentrum, Chris Henshaw, im Rundfunk

Mitte Dezember war der Trawler etwa 3700 Kilometer von Neuseeland entfernt im Südpolarmeer mit einem Eisberg kollidiert und leck geschlagen. Flugzeuge warfen daraufhin Pumpen, Treibstoff und Reparaturmaterial über dem Schiff ab, so dass die Gefahr des Sinkens abgewendet werden konnte.