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Promis der Woche:Endlich Ruhe

Promis der Woche: Silvio Berlusconi, Herzogin Meghan und Dwayne "The Rock" Johnson

(Foto: dpa/AFP/AP)

Berlusconi hat eine neue, natürlich ziemlich junge, Freundin. Meghan und Harry flüchten aufs Land und auf der Liste der bestbezahlten Schauspieler gibt es einige Neuzugänge.

Gar nicht so romantisch

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi

Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich erstmals gemeinsam mit seiner neuen Lebensgefährtin Marta Fascina gezeigt.

(Foto: Roberto Monaldo/dpa)

Lieben darf ja eigentlich jede und jeder, wen er oder sie will, zumindest solange man sich im rechtlich zulässigen Rahmen bewegt; Stichwort Jugendschutz. Dass der inzwischen 83-jährige Silvio Berlusconi eine Frau daten soll, die im Alter seiner Enkelin ist, geschenkt. Mit ihren 30 Jahren ist die kalabrische Abgeordnete Marta Fascina zwar nochmal fünf jünger als Berlusconis langjährige Ex-Freundin Francesca Pascale, aber sie weiß wohl trotzdem schon, auf wen sie sich da einlässt. Die Boulevard-Zeitschrift Chi aus Berlusconis eigenem Medienunternehmen veröffentlichte Paparazzi-Bilder des Paars bei einem Hafen-Spaziergang in Sizilien.

Trotzdem hat so mancher vielleicht eine unangenehme Assoziation beim Anblick des viermaligen Ministerpräsidenten mit einer wesentlich jüngeren Frau: die Bunga-Bunga-Partys mit mindestens einer minderjährigen Prostituierten. 2015 wurde Berlusconi zwar freigesprochen, da er nicht gewusst habe, wie alt das Mädchen damals gewesen sei. 2017 allerdings wurde er angeklagt, in dem Prozess Zeugen mit Schweigegeld bezahlt zu haben. Aber auch diese dunklen Details aus Berlusconis Vergangenheit konnten seine neue Freundin Fascina wohl nicht abschrecken.

Ganz schön viel Geld

Dwayne Johnson

Hat allen Grund zu Lachen: Dwayne Johnson ist der Forbes zufolge bereits zum dritten Mal der bestverdienendste Schauspieler.

(Foto: Richard Shotwell/AP)

Die neue Forbes-Liste der bestbezahlten männlichen Darsteller ist raus. Interessant ist sie aus zwei Gründen: Zum einen lässt sie die Normalverdiener ob der immensen Gehälter der Schauspieler oohhen und ahhhen. Zum anderen besteht die Hälfte der Liste aus Neuzugängen - und das liegt allein daran, dass die Avenger-Reihe vorbei ist. Zuletzt waren Ant-Man (Paul Rudd), Captain America (Chris Evans), Ironman (Robert Downey Jr.) und Thor (Chris Hemsworth) alle auf der Liste, dieses Jahr wurden sie durch die folgenden ebenfalls bekannten Namen ersetzt: Ryan Reynolds, Mark Wahlberg, Ben Affleck, Vin Diesel und Lin-Manuel Miranda.

Die anderen fünf Darsteller sind alles Mehrfachtäter: Akshay Kumar, Will Smith, Adam Sandler und Jackie Chan konnten sich Forbes zufolge schon im vergangenen Jahr über Top-Gehälter freuen. Dwayne "The Rock" Johnson führte bereits im Vorjahr das Ranking an, ebenso wie 2016. In den Jahren 2017 und 2018 war er jeweils Zweiter. Johnson, geschätztes Jahreseinkommen: 87,5 Millionen US-Dollar (rund 74,6 Millionen Euro) verdient sein Geld aber nicht nur mit seinen Filmrollen, sondern auch mit einer Fitnessklamottenlinie.

Tonnenweise Vorurteile

Sängerin Billie Eilish

Die US-amerikanische Sängerin Billie Eilish ist nicht nur immens erfolgreich - sondern auch für viele junge Frauen ein Vorbild.

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen nur junge Menschen konstant am Handy hingen. Und doch gibt es wohl immer noch viele Voreingenommenheiten wegen des Online-Verhaltens der Millennial-Generation - sogar "tonnenweise", wenn man der Musikerin Billie Eilish glaubt. Das sagte die mit fünf Grammys ausgezeichnete Pop-Ikone in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Es gäbe das Vorurteil, dass die Jugend besessen ist von sozialen Medien und "Likes". Das würde sogar "zu einem gewissen Grad" zutreffen, so die 18-Jährige, deren Markenzeichen weite Klamotten und ein neon-grüner Haaransatz sind. Trotzdem seien digitale Technologien der zentrale Schlüssel, um die Welt zum Besseren zu verändern. "Man kann mithilfe digitaler Technologien einfach so viel lernen. Es gibt so viele Themen, wie soziale Ungerechtigkeit oder das Klima, von denen ich vor der Zeit des Internets einfach keine Ahnung hatte." Deswegen würde sie glauben, dass es wichtig sei, "soziale Medien nicht einfach wegzustoßen". Die könnten nämlich auch "wirklich nützlich" sein.

Endlich Ruhe

Haben ein neues Zuhause: Harry und Meghan

(Foto: AFP)

Erst die Flucht aus dem Land, dann die Flucht aufs Land. Prinz Harry und Herzogin Meghan versuchen wohl wirklich alles, um dem Medienrummel zu entkommen. Jetzt ist das Paar, das sich offiziell nicht mehr royal nennen darf, mit dem einjährigen Sohn Archie in die kalifornische Küstenstadt Santa Barbara umgezogen. Zuletzt hatten Harry und Meghan in Los Angeles gelebt, Santa Barbara liegt rund 180 Kilometer entfernt. Ihr Sprecher betonte die "ruhige Privatheit" des Ortes, und dass sie hoffen würden, dass "dies respektiert" würde.

Der Wunsch nach Privatheit ist nachvollziehbar: Erst vor wenigen Wochen reichte das Paar bei einem Gericht in Los Angeles Klage ein, weil es sich auf seinem Anwesen von Paparazzi belästigt fühlte. Unter anderem hätten Fotografen mit Drohnen ihren Sohn Archie im Garten abgelichtet, so der Vorwurf. Die Hoffnung, dass sich die Umstände für die kleine Familie verbessern, ist trotzdem gering: Vermutlich müssten sie auf die dunkle Seite des Mondes ziehen, um nicht mehr ständig erkannt zu werden.

Traumjob verfehlt

Schauspielerin Reese Witherspoon

Reese Witherspoon wollte früher Präsidentin werden.

(Foto: Ian West/dpa)

Was wollten Sie als Kind werden? Feuerwehrmann? Kindergärtnerin? Reese Witherspoon hat offenbar schon immer ein bisschen größer gedacht. Berühmt ist sie geworden, ihren Traumjob hat die US-Schauspielerin, 44, dennoch verfehlt. "In der dritten Klasse fragte uns unsere Lehrerin, was wir werden wollen, wenn wir erwachsen sind", schrieb die Oscar-Preisträgerin gerade auf Instagram. "Ich hob meine Hand und sagte: ,Ich möchte die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden'." Dazu postete Witherspoon ein Foto von sich im Grundschulalter.

Nun könnte mit Kamala Harris als demokratischer Kandidatin für den Vizepräsidentenposten erstmals eine schwarze Frau Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten werden. Witherspoon scheint sich damit abgefunden zu haben, dass möglicherweise doch nicht sie die erste US-Präsidentin wird. Harris' Nominierung feierte sie zumindest mit den Worten: "Heute ist ein wahrhaft historischer Tag!"

© SZ/dpa/mpu/afis
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