HamburgMordverdacht: Neue Ermittlungen im Vermisstenfall von 1997

Hamburg (dpa/lno) - Im Juni 1997 verschwindet der damals 38-jährige Axel Fritz Bonin in Hamburg - seitdem fehlt von ihm jede Spur. 21 Jahre später rollen Ermittler in der Hansestadt den Fall um den mittlerweile für tot erklärten Mann erneut auf. Die 2016 gegründete "Cold Case Unit", die in Hamburg ungeklärte Fälle wieder aufnimmt, hat sich am Donnerstag mit einem Zeugenaufruf und Fotos des damals Verschwundenen sowie seines Autos an die Öffentlichkeit gewandt. Man hoffe auf Aussagen von Menschen, die sich damals - möglicherweise aus Angst - nicht bei den Ermittlern gemeldet hätten, sagte eine Polizeisprecherin.

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Hamburg (dpa/lno) - Im Juni 1997 verschwindet der damals 38-jährige Axel Fritz Bonin in Hamburg - seitdem fehlt von ihm jede Spur. 21 Jahre später rollen Ermittler in der Hansestadt den Fall um den mittlerweile für tot erklärten Mann erneut auf. Die 2016 gegründete „Cold Case Unit“, die in Hamburg ungeklärte Fälle wieder aufnimmt, hat sich am Donnerstag mit einem Zeugenaufruf und Fotos des damals Verschwundenen sowie seines Autos an die Öffentlichkeit gewandt. Man hoffe auf Aussagen von Menschen, die sich damals - möglicherweise aus Angst - nicht bei den Ermittlern gemeldet hätten, sagte eine Polizeisprecherin.

Schon recht früh waren die Ermittler davon ausgegangen, dass Bonin einem Mord zum Opfer gefallen sein könnte, Beweise gab es aber keine. Der damals 38-Jährige hatte 1997 einen Kurztrip über Berlin in die polnische Stadt Zielona Gora geplant. Zuletzt wurde er gesehen, als er am Nachmittag des 20. Juni vor seiner Hamburger Wohnung in ein dunkles Auto stieg. Die Ermittlungen um sein Verschwinden waren zwischenzeitlich eingestellt und nun aufgrund von Widersprüchen in Zeugenaussagen wieder aufgenommen worden.

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