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Hamburg:Der Kern von St. Pauli

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Die Reeperbahn 1997. St. Pauli war schon immer ein Sammelbecken für Außenseiter, Mittellose und Laufhausbesucher.

(Foto: imago)

Ist es möglich, die gute, alte Reeperbahn zurückzuholen - und sie als immaterielles Unesco-Weltkulturerbe schützen lassen? Eine Initiative versucht es. Über die Frage, was das St.-Pauli-Gefühl ausmacht.

Julia Staron hat beruflich viel mit Argwohn zu tun. Sie ist Quartiersmanagerin im BID Reeperbahn+, einer halbstaatlichen Zweckgemeinschaft, die sich um die Entwicklung des Hamburger Stadtteils St. Pauli rund um die berühmte Amüsiermeile kümmert. Grundeigentümer und Gewerbetreibende sind in diesem öffentlich-privaten Verbund organisiert. Alles, was die studierte Kunsthistorikerin Julia Staron mit ihren Kollegen tut, steht deshalb immer auch unter Kommerzverdacht bei den Einheimischen. Und die neueste Initiative klingt für viele erst recht schräg.

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