Nach Erdbeben:EU schickt humanitäre Hilfe per Luftbrücke nach Haiti

Nach dem Erdbeben in Haiti

Ein mobiles medizinisches Team, bestehend aus haitianischen Ärzten und Krankenschwestern der Organisation Heart to Heart International, behandelt Patienten in einem abgelegenen Bergdorf.

(Foto: Robin Loznak/dpa)

An Bord sind unter anderem medizinische Ausrüstung, Medikamente, Wasser, Sanitärgüter und Hygieneartikel.

Die EU spendet nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti 125 Tonnen lebensrettendes Material. Ein erster Flug mit Hilfsgütern sollte am Freitag in der Hauptstadt Port-au-Prince landen, wie die Europäischen Kommission mitteilte. An Bord sind unter anderem medizinische Ausrüstung, Medikamente, Wasser, Sanitärgüter und Hygieneartikel. Ein zweites Flugzeug wird das Land den Planungen zufolge in den nächsten Tagen erreichen.

Nach dem Erbeben am 14. August hatte die EU hatte bereits drei Millionen Euro an Haiti gespendet. Bei dem Beben der Stärke 7,2 starben nach Angaben des Zivilschutzes mehr als 2200 Menschen, über 12 000 wurden verletzt, rund 130 000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Laut UN-Kinderhilfswerk Unicef waren 1,2 Millionen Menschen von dem Erdstoß betroffen.

Das Land erlebt außerdem eine tiefe politische Krise, die sich durch die Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse am 7. Juli noch verschärft hat. Bereits im Jahr 2010 war Haiti von einem schweren Erdbeben getroffen worden, das rund 220 000 Menschen das Leben kostete.

© SZ/dpa/ebri
Zur SZ-Startseite
Aftermath of a 7.2 magnitude quake in Les Cayes.

Naturkatastrophen
:Das Unheil von Haiti

In Haiti läuft langsam die Katastrophenhilfe an. Gleichzeitig fragen sich viele Menschen: Wieso trifft es immer wieder das bitterarme Land - und wie könnte es weitergehen?

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB