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Leute des Tages:Whiskey aus Quinoa

Gwyneth Paltrow hat sich in der Pandemie gehen lassen, die Queen ist Lebensretterin, und Annalena Baerbock hat jetzt einen Namen in der Gebärdensprache.

Gwyneth Paltrow
(Foto: Evan Agostini/dpa)

Gwyneth Paltrow, 48, US-amerikanische Schauspielerin und Unternehmerin, hat Einblicke in ihren deutlich weniger glamourösen Pandemie-Alltag gegeben: Dem britischen Mirror erzählte die Oscar-Preisträgerin ("Shakespeare in Love") frei heraus, während des Lockdowns jeden Abend Whiskey-Cocktails getrunken zu haben. "Ich habe sieben Nächte in der Woche getrunken, Pasta gemacht und Brot gegessen. Ich bin total aus der Bahn geraten." Etwa sechs Kilo habe sie dabei zugenommen. Paltrow, die über ihre Wellness- und Lifestyle-Marke vor allem gesunde Produkte verkauft, trank allerdings keinen Cocktail mit einem normalen Whiskey: Neben gemälzter Gerste wird dieses Tröpfchen aus Tennessee mit 20 Prozent getreideähnlichem Quinoa hergestellt.

The Queen Speaks To The Royal Life Saving Society
(Foto: Handout/Getty Images)

Elizabeth II., 95, britische Königin, kann Leben retten. In einer Zoom-Konferenz mit Vertretern der "Royal Life Saving Society", der führenden Wasserrettungsorganisation im Vereinigten Königreich und in Irland, erinnerte sie sich, wie sie als 14-Jährige als Erste im Commonwealth im Anschluss an einen Schwimmkurs ein Junior-Abzeichen als Lebensretterin bekam. Sie habe damals vor 80 Jahren wirklich "hart" gearbeitet, erzählte die Queen, in lila Jacke und mit Perlenkette. Und auch wenn es wirklich lange her sei, erinnere sie sich noch sehr genau daran. "Es war ein großartiger Erfolg und ich war sehr stolz darauf, das Abzeichen vorne auf meinem Badeanzug zu tragen".

Sänger Tom Jones
(Foto: Joel C Ryan/dpa)

Tom Jones, 80, walisischer Sänger ("Sexbomb"), will bei seiner Frau sein. Er habe eine Urne mit der Asche seiner verstorbenen Frau Linda in seiner neuen Wohnung stehen. "Näher kann ich ihr nicht sein", erzählte Jones der Deutschen Presse-Agentur. Den Umzug von Los Angeles nach London hatte das Paar noch gemeinsam geplant, bevor Linda an Krebs erkrankte und 2016 im Alter von 75 Jahren starb. "Leider hat sie es nicht mehr geschafft. Sie hat zu mir gesagt, lass mich nicht in Amerika. Ich habe ihr gesagt: Das mache ich nicht. Deshalb ist sie hier bei mir." Das Paar hatte sich im Teenageralter kennengelernt und war seit 1957 verheiratet. Vor Kurzem hat der 80-Jährige ein neues Album veröffentlicht, mit "I Won't Crumble" findet sich darauf auch ein bewegender Song für seine Frau.

(Foto: Kneipp Verlag GmbH)

Pfarrer Kneipp, Gesundheitspionier, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag hätte feiern können, gibt es nun auch als Plastikfigur. Neben einer bereits erschienenen Sonderbriefmarke im Wert von 1,55 Euro ist ihm zu Ehren nun auch eine Playmobilfigur herausgekommen. Dargestellt ist der "Wasserdoktor" in schwarzem Talar und mit bequemen Kneipp-Sandalen. In den Händen hält er eine Gießkanne für die legendären Güsse sowie sein berühmtes Buch "Meine Wasserkur". Begleitet wird der katholische Priester von seinem weißen Spitz, der ihm einst zugelaufen und so zu seinem treuen Begleiter geworden sein soll.

Berlin, Plenarsitzung im Bundestag Annalena Baerbock (Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidatin der Grünen) während der D
(Foto: Christian Spicker via www.imago-images.de/imago images/Christian Spicker)

Annalena Baerbock, 40, Kanzlerkandidatin der Grünen, hat jetzt auch einen Namen in der Gebärdensprache. Eine Gruppe aus Vertretern der Grünen und Vertretern der Gebärdengemeinschaft hat sich auf eine Geste aus einem Griff an die Ohren, der an Baerbocks Vorliebe für Ohrringe erinnern soll, und eine Sprungbewegung entschieden. Baerbock war früher als Trampolinspringerin Leistungssportlerin. Wie genau der neue Name aussieht, ist auf einem Youtube-Video zu sehen.

© SZ/dpa/marli/cat/afis
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