Quilow (dpa/mv) - Nach einem Großfeuer auf dem weitläufigen Gelände eines Schrotthändlers in Quilow (Vorpommern-Greifswald) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, soll ein Brandgutachter das Gelände mit Autowracks und mehreren Lagerhallen möglichst schnell genauer unter die Lupe nehmen. Die Kriminalpolizei untersuche die Ruinen bereits.
Bei der Firma war am Donnerstagmittag eine große Lagerhallen in Flammen aufgegangen. Dabei verbrannten unter anderem Autoteile, Reifen, Treibstoffe, Werkzeug und mindestens 50 Solarpaneele, die zur Energiegewinnung auf dem Dach montiert waren. Der Schaden wurde auf 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt.
Mehrere Feuerwehren hatten große Mühe, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern und den Brand bis zum Abend unter Kontrolle zu bekommen. Anwohner waren wegen des dichten Qualms aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Inzwischen sei das Feuer gelöscht. Verletzt wurde laut Polizei niemand.
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