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Griechenland:Mindestens sieben Tote bei Überschwemmungen

August 9, 2020, Village Mpourtzi, Evia, Greece: Five people have been found dead and dozens have been trapped in their

Auf Euböa, der zweitgrößten griechischen Insel, soll der Sturm besonders heftig gewütet haben.

(Foto: Eurokinissi via www.imago-images.de/imago images/ZUMA Wire)

Menschen klettern auf Dächer, um sich zu retten, Straßen und Autos wurden weggespült: Nach schweren Regenfällen herrscht auf der griechischen Insel Euböa Chaos.

Wärmegewitter mit schweren Regenfällen haben am Sonntag mindestens sieben Menschen in Griechenland das Leben gekostet. Die Opfer sind nach Angaben des Zivilschutzes ein Kleinkind und sechs Erwachsene. Eine zunächst als vermisst gemeldete Frau wurde gesund gefunden, teilte der Zivilschutz mit.

August 9, 2020, Village Mpourtzi, Evia, Greece: Five people have been found dead and dozens have been trapped in their

Eine Frau in Trauer. Viele Häuser sind zerstört worden.

(Foto: Imago)

Hunderte Einwohner seien wegen der Überschwemmungen auf die Dächer ihrer Häuser gestiegen, um sich zu retten, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT). Die Lage sei "dramatisch", so der Bürgermeister des am schwersten getroffenen Gebiets Messapia auf der Insel Euböa, Giorgos Psathas. In dieser Region verbringen Tausende Athener den Sommerurlaub in ihren Ferienhäusern.

August 9, 2020, Village Mpourtzi, Evia, Greece: Five people have been found dead and dozens have been trapped in their

Was nicht zerstört worden ist, ist zumindest von Schlamm bedeckt.

(Foto: Imago)

"Zahlreiche Straßen sind weggespült worden. Sogar mit Traktoren kann man nicht vorankommen", sagte ein Einwohner der Ortschaft Vasiliko dem griechischen Nachrichtensender Skai. Mehrere Autos seien vom reißenden Wasser ins Meer gespült worden. Hubschrauber und Rettungsmannschaften seien eingesetzt worden, um die Menschen in Sicherheit zu bringen, teilten die Behörden mit.

© SZ/dpa/mpu
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