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Antibabypille Yasminelle:"Keine Smarties"

Klage gegen Bayer wegen Verhütungspille

Klägerin Felicitas Rohrer mit einer Packung der vom Pharmakonzern Bayer vertriebenen Verhütungspille Yasminelle

(Foto: Ralf Stockhoff/dpa)

Moderne Antibabypillen stehen in der Kritik, weil sie das Risiko für gefährliche Thrombosen erhöhen. Eine junge Badenerin kämpft nun vor Gericht gegen den Pharmakonzern Bayer.

Von Josef Kelnberger, Waldshut-Tiengen

Mit 24 Jahren ließ sich Felicitas Rohrer erstmals eine Antibabypille verschreiben. Sie war eine neue Beziehung eingegangen, sie wollte verhüten, und ihre Frauenärztin hatte ihrer Erinnerung nach eine eindeutige Wahl: Yasminelle. Die Pillen seien "keine Smarties", habe die Ärztin im Beratungsgespräch gesagt, nicht harmlos also, aber doch zu empfehlen für eine Erstanwenderin unter dreißig, die augenscheinlich keiner besonderen Risikogruppe angehörte. Außerdem sei Yasminelle gut für Haut und Figur, da sich kein Wasser im Körper einlagern werde.

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