Prozess wegen TerrorattackeDer Abend, an dem ihm die Kehle aufgeschnitten wird

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Am Tag nach dem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal haben Polizisten den Tatort abgesperrt.
Am Tag nach dem Messerangriff am Holocaust-Mahnmal haben Polizisten den Tatort abgesperrt. (Foto: IMAGO/Jakub Porzycki/IMAGO/NurPhoto)

Iker M. besucht als Tourist das Holocaust-Mahnmal in Berlin – als ihn plötzlich jemand mit einem Messer angreift. Fast ein Jahr danach begegnet er dem Täter vor Gericht.

Von Constanze von Bullion

Meistens bricht diese Angst ganz plötzlich über ihn herein und reißt ihn weg, zurück nach Berlin. Abends, wenn die Dunkelheit kommt, passiert das. Dann hört er wieder diesen Schrei einer Frau. Dann setzt der Schüttelfrost ein, und Iker M. verliert die Kontrolle. „Es ist eine Art Albtraum, den man aber im Wachzustand hat“, sagt er. Manchmal greift er in solchen Situationen nach einem Gegenstand, nach etwas Festem, um in die Gegenwart zurückzufinden. Es ist noch immer eine weite Reise.

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