George Clooney, 64, Schauspieler, hat bei einer Rede vor 3000 Gymnasiasten in der norditalienischen Stadt Cuneo den US-Präsidenten erneut scharf kritisiert. Laut Guardian sagte er auf der Veranstaltung seiner „Foundation for Justice“: „Manche sagen, Donald Trump sei in Ordnung. Aber wenn jemand behauptet, er wolle eine Zivilisation auslöschen, dann ist das ein Kriegsverbrechen.“ Clooney sagte: „Man kann die konservative Sichtweise durchaus vertreten, aber es muss eine Grenze des Anstands geben, und die dürfen wir nicht überschreiten.“ Im britischen Independent reagierte ein Sprecher des Weißen Hauses darauf eher ungelenk: „Die einzige Person, die Kriegsverbrechen begeht, ist George Clooney für seine schrecklichen Filme und sein miserables schauspielerisches Talent.“ Clooney hingegen betonte sodann beim Portal Deadline, dass dieser Tage eher nicht die Zeit für „kindische Beschimpfungen“ sei.

Isabelle Knafou, Leiterin der Pariser Katakomben, freut sich über eine neue Belüftungsanlage. Wie unter anderem Euronews berichtete, wurden verschiedene Modernisierungsmaßnahmen in der von ihr geführten unterirdischen Gedenkstätte, die von jährlich etwa 600 000 Menschen besucht wird, abgeschlossen. Seit Dezember waren die Hohlräume, in die von Ende des 18. Jahrhunderts an nach Auflösung zahlreicher Pariser Friedhöfe Millionen Gebeine transferiert wurden, technisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Um den Ort – hier dürften sich auch die Knochen der Dichter Molière und Jean de La Fontaine befinden – zu bewahren, seien „Sanierungsarbeiten, technische Installationen, Belüftung, Beleuchtung und die Verlegung von Stromleitungen dringend notwendig“ geworden, so Knafou. Nun sei das etwa ein Kilometer lange unterirdische Labyrinth wieder geöffnet.

Helene Fischer, 41, Schlagersängerin, mag Falten. „Ich finde es ganz schön, wenn man Menschen das Alter ansieht“, sagte sie der Zeitschrift Gala. Aus ihrer Sicht sei es zwar „völlig legitim“, wenn „Botox oder Filler“ Menschen dabei helfen würden, „sich in der eigenen Haut wohler zu fühlen“. Sie selbst allerdings hätte Sorge, durch ein Zuviel an Glätten „an Glaubwürdigkeit zu verlieren“. Denn es sei ihr wichtig, dass ihr Publikum „meine Gefühle lesen kann, wenn ich singe“. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter 2025 plant Fischer nun für Sommer ein Bühnen-Comeback.

Didier Vangeluwe, Ornithologe am Königlich-Belgischen Institut für Naturwissenschaften in Brüssel, warnt vor einem aggressiven Bussard. Das Tier, das seit etwa einem Monat für rund 20 Angriffe in der Stadt Dinant verantwortlich sein soll, war vor einigen Tagen zunächst eingefangen, dann aber von Tierschutzaktivisten aus dem Gehege einer Auffangstation befreit worden. Belgische Behörden hatten die Bewohner der Umgebung daraufhin gewarnt, ihre Häuser selbst bei Sonnenschein nur noch mit Regenschirmen zu verlassen. Im Magazin Le Chasseur Français meinte Vangeluwe nun, er habe „noch nie einen Bussard mit solch aggressivem Verhalten gesehen“. Der Vogel stürze sich am liebsten „von hinten auf den Kopf“. Regenschirme könnten hier einen guten Schutz bieten.

