Geisterjäger:"Ich spüre manchmal, dass jemand neben mir sitzt"

Lesezeit: 7 min

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Ist da jemand? Die Frage, ob es Geister gibt, treibt die Menschen seit jeher um.

(Foto: imago images/Cavan Images)

Seit Beginn der Pandemie haben vermehrt Leute das Gefühl, bei ihnen spukt es. Und ja, es gibt tatsächlich Geisterjäger, die versuchen, ihnen zu helfen. Wie gehen sie vor? Und gibt es plausible Erklärungen für den Spuk?

Von Julius Bretzel

Manchmal spürt er eine Hand auf dem Rücken oder der Schulter, berichtet der Familienvater. Oder aus dem Nichts fällt Geschirr vom Tisch. Der Sohn habe einmal einen Schlag auf die Hand bekommen, als er den Kühlschrank öffnen wollte. Und dann diese Präsenz: "Ich spüre manchmal, dass jemand neben mir sitzt oder hinter mir geht, obwohl da niemand ist. Da kriegt man richtig Schiss." Die Familie wohnt seit sechs Jahren in dem Reihenhaus mitten in Gelsenkirchen. Ihren Namen wollen sie nicht der Öffentlichkeit preisgeben, sie befürchten, für verrückt erklärt zu werden. "Meine Frau wollte, dass wir es ganz für uns behalten", sagt der Vater. Die 15-jährige Tochter drang auf Hilfe und stieß im Internet auf die "Ghosthunter NRW". Das vierköpfige Team ist ihre letzte Hoffnung.

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