Freigelassene Hamas-GeiselnDer lange Weg zur Normalität

Lesezeit: 3 Min.

Endlich wieder frei: Omri Miran spricht bei der Rückkehr in sein Zuhause mit Journalisten.
Endlich wieder frei: Omri Miran spricht bei der Rückkehr in sein Zuhause mit Journalisten.
Ronen Zvulun/REUTERS

Sie gehen zum Friseur oder ans Meer: Die freigelassenen Geiseln versuchen, sich in Freiheit zurechtzufinden. Was kann ihnen helfen, Hunger, Gewalt und Demütigungen zu verarbeiten?

Von Marcel Laskus

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In Israel kann man gerade dabei zusehen, wie sich Freiheit anfühlen muss. Wonach sie klingt. Wonach sie riecht. Dass man unter Freiheit auch einen frisch getrimmten Bart verstehen kann. Zwei Jahre hielt die Hamas den inzwischen 22-jährigen Matan Angrest gefangen. Kaum war er frei und aus dem Krankenhaus entlassen, nahm er Platz auf einem Friseurstuhl. Der Friseur veröffentlichte bei Instagram ein Video davon, wie er dem schmalen Matan Angrest den Bart und die Frisur in Form bringt. „Es ist viel mehr als ein Haarschnitt“, schrieb er dazu.

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:Wie überlebt man 738 Tage Geiselhaft?

Hinter den Männern, die nun freigelassen wurden, liegt ein Martyrium. Das lässt sich aus dem erahnen, was ehemalige Hamas-Geiseln erzählen. Und sie berichten auch, was sie durchhalten ließ: beten, singen, eine mentale Mauer um sich ziehen.

SZ PlusVon Marcel Laskus

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