bedeckt München 31°

Geflüchtete Jesidin:Und plötzlich steht er vor dir

Jesidin Al-Dakhi Ashwaq, entführt vom IS

Ashwaq Tallu, 18 Jahre alt, gehört der religiösen Minderheit der Jesiden an.

(Foto: Fridolin Alexander Schuster)

Ashwaq Tallu wurde in Irak als Sklavin gehalten. Die junge Jesidin flieht nach Deutschland, beginnt eine Berufsausbildung. Doch dann meint sie, ihren Peiniger auf der Straße zu sehen - mitten in Schwäbisch-Gmünd.

Von Meret Michel

Als Ashwaq Tallu vor vier Monaten in Erbil aus dem Flugzeug stieg, der Hauptstadt der kurdischen Autonomiegebiete im Irak, war sie erleichtert. Drei Jahre zuvor hatte sie dieses Land verlassen, für immer, dachte sie damals. Sie war nach Deutschland gegangen, um den Mann zu vergessen, der sie drei Monate lang vergewaltigt und geschlagen hatte. Doch dann traf sie das IS-Mitglied wieder, auf der Straße in Schwäbisch-Gmünd. Ashwaq Tallu ist sich da ganz sicher.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Rollator, Corona, Seite Drei
Covid-19
Ich doch nicht
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Senat in Rom hebt Immunität von Salvini auf
Italien
Die Gier der Mächtigen
Juli Zeh, Lanzarote 2018
Achtung: Pressebilder Luchterhand Verlag, nur zur einmaligen Verwendung am 04.04.2020!
Juli Zeh zur Corona-Krise
"Die Bestrafungstaktik ist bedenklich"
Karoline Preisler FDP Barth Coronavirus Patientin
Covid-19
"Es ging schnell und heftig zu mit Corona"
Zur SZ-Startseite