Bootsunfall auf dem Gardasee:"Nur weil man Geld hat, ist nicht alles erlaubt"

Motor boats in the port of Salò, Lake Garda, Brescia province, Lombardy, Italy (Nico Stengert)

Motorboote in der Bucht von Salò: Der Unfall hat auch eine Diskussion um Verbote und strengere Regeln ausgelöst.

(Foto: imago images/Nico Stengert)

Zwei Münchner, ein Luxusmotorboot - am Ende ist ein italienisches Paar tot. Und jetzt? Wächst am Gardasee der Groll auf die Deutschen? Ein Besuch dort, wo das Unglück die Menschen nicht loslässt.

Von Elisa Britzelmeier, Salò

Am Anfang des Abends Ende Juni sitzen zwei Münchner, beide 52, in einem Restaurant am Westufer des Gardasees. Das Lokal gehört zu einem der besseren Hotels, man isst auf einer Plattform auf dem Wasser, mit einigermaßen spektakulärem Ausblick und eigenem Anlegesteg. Über dem steht ein Zitat auf Englisch, von Coco Chanel: Die besten Dinge im Leben sind kostenlos, die zweitbesten sind sehr teuer. Die beiden Münchner sind mit dem eigenen Boot da, ein Riva Aquarama, es gilt als Rolls-Royce unter den Motorbooten, zeitlos elegant, Kosten: 400 000 Euro aufwärts.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 14.03.2021, Rheinland-Pfalz, Koblenz: Wahlhelfer bereiten die Auszählung in der Rhein-Mo
Wahlhelfer
Wenn Zigarettenglut in der Wahlurne landet
Black coffee splashing out of white coffee cup in front of white background PUBLICATIONxINxGERxSUIxA
Psychologie
Warum manche Menschen besonders schusselig sind
Pilot über Kabul-Luftbrücke
"Wenn der Auftrag lautet zu landen, dann landen wir da"
Anna Wilken
Kinderwunsch
"Da schwingt immer mit: Ich bin selbst schuld"
alles liebe
Psychologie
"Paare sind glücklicher, je mehr Übereinstimmungen es gibt"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB