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Österreich:Galtür und die Last des Schnees

Galtür nach der Lawinen-Katastrophe

Mehr als 300 000 Tonnen Schnee haben Teile des Ortes unter sich begraben. 31 Menschen starben.

(Foto: Rudi Blaha/Ullstein Bild/AP)

Wenn es viel schneit, wird gerne vor einem zweiten Galtür gewarnt. Wie der Ort bis heute unter der Lawinenkatastrophe vom Februar 1999 leidet.

Unterhalb der 2670 Meter hohen Ballunspitze haben Skifahrer Spuren in den Tiefschnee gezeichnet, parallele Bahnen, sie sehen aus wie DNA-Stränge. Die Lawinengefahr ist mäßig an diesem Tag. 2,50 Meter Pulverschnee liegen an der Bergstation der Ballunspitzbahn, die Sonne scheint, minus zehn Grad. "Eigentlich haben wir im Moment ideale Wintersportbedingungen", sagt Manfred Lorenz. Und trotzdem sind hier kaum Skifahrer und Snowboarder unterwegs.

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