Am Freitag ist der offizielle EM-Song veröffentlicht worden, und wer auch nur kurz hineinhört, der steht vor großen Fragen. Wie kam es zu der aufmerksamkeitsökonomisch eigenwilligen Idee, das Fabrikat ausgerechnet an jenem Wochenende auszuliefern, an dem der Eurovision Song Contest die Kapazitäten des Kontinents bindet? Was ist es genau, das "Fire" von Meduza, One Republic und Leony auf so perfekte Weise egal klingen lässt? Und warum beginnt dieses Lied, das doch ein Lied der Freude sein will, mit einer Kernspintomografie?
EM-Song 2024Irgendwas mit Diamanten
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Leony, EM-Song-Interpretin, hier bei einem Auftritt im Ingelheimer Winzerkeller.
/Imago/BoboDer offizielle EM-Song "Fire" klingt auf eine so perfekte Weise egal, dass er zwischen Turin, Tirana und Titisee-Neustadt niemanden stören wird. Die einzige Überraschung: Es kommt irgendwie Doktor Müller-Wohlfahrt vor.
Von Cornelius Pollmer
