Soziologe:"Ein Freibad ist doch keine Bundeswehrkaserne"

Lesezeit: 4 min

Soziologe: In einem Hamburger Freibad ist bei mehr als 30 Grad viel los.

In einem Hamburger Freibad ist bei mehr als 30 Grad viel los.

(Foto: Markus Scholz/dpa)

Kaum hat der Sommer begonnen, häufen sich die Konflikte am Beckenrand - und die Forderungen nach mehr Sicherheit. Soziologe Albert Scherr rät zur Gelassenheit und erklärt, warum er die Anarchie im Freibad für notwendig hält.

Interview von Anna Fischhaber

In einem Freibad in Berlin-Neukölln eskaliert ein Streit an der Rutsche, einer jungen Frau wird mit einer Wasserpistole die Nase gebrochen, dann sollen bis zu 250 Badegäste die Polizei bedrängt haben. Es ist nicht der erste Tumult am Beckenrand in diesem Jahr, der Boulevard und einige Bademeister fordern bereits mehr Sicherheit auf der Liegewiese. Albert Scherr, 63, ist so etwas wie ein Freibadexperte. Der Soziologieprofessor lehrt an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg und hat zu Jugend und Migration geforscht - und zu Konflikten im öffentlichen Raum.

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