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Katholische Kirche:Die Bischöfin

Mayr-Lumetzberger, 64, sagt, sie habe eine riesige Freude am Glauben, an Liturgie, an Gottesdiensten

(Foto: privat)

"Weil Jesus ein Mann war", hört Christine Mayr-Lumetzberger oft als Erklärung, warum Frauen nicht Priesterinnen werden können. Sie lässt sich weihen - und fliegt aus der Kirche. Gespräch mit einer Frau, die für ihren Glauben kämpft.

Christine Mayr-Lumetzberger tauft Kinder, hält Messen ab und traut Brautpaare - gegen den Willen der katholischen Kirche. Der Vatikan hat die 64-jährige Österreicherin bereits 2002 exkommuniziert und ihre Weihe zur römisch-katholischen Bischöfin für ungültig erklärt. Doch Mayr-Lumetzberger hat einfach weitergemacht, heute gilt sie als eine der weltweit prominentesten Verfechterinnen für ein Frauenpriestertum. Dass Papst Franziskus trotz der Amazonas-Synode einer Frauenweihe und der Abschaffung des Zölibats diese Woche wieder eine Absage erteilt hat, wundert sie nicht. In einem Linzer Café erzählt sie von ihrem oft einsamen Kampf gegen die "Gipsköpfe" und was sie macht, wenn sie wieder einmal aus einer Kirche geworfen wird.

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