Quietschvergnügt im weißen Kleidchen und Ballerina-Pose: Amy 1988 in ihrem Elternhaus in Southgate, London. Wie das bei Familienfotos häufig so ist, ist auch dieses leider nicht mehr im optimalen Zustand.

Amy interessierte sich ihrem Vater zufolge schon früh für Musicals im Fernsehen, Filme mit Fred Astaire und Gene Kelly. Wenn irgendwo Musik lief, sang sie mit. "Es war klar, dass sie das Rampenlicht liebte, und wenn es Alex [Anm. d. Red.: ihr Bruder] langweilig wurde und er lieber etwas anderes machte, sang Amy weiter - sogar wenn wir ihr sagten, sie solle aufhören", schreibt Mitch Winehouse.

Die spätere Soulsängerin hatte in ihrer Kindheit allerdings eine ausgeprägte Schwäche für Hiphop. Als sie etwa zehn Jahre alt war, gründete sie mit einer Freundin die Rapgruppe "Sweet 'n' Sour" (Amy war "Sour"). Sie probten viel, zu Auftritten kam es aber nicht.

Bild: Mitch Winehouse 23. Juli 2012, 10:432012-07-23 10:43:27 © Süddeutsche.de/vks/leja