Videospiele:Nachhilfe im Zocken

Lesezeit: 3 min

Fortnite von Epic Games

Rennen, kämpfen, schießen: Bei "Fortnite" geht es darum, bis zu 99 Gegner zu eliminieren. Weltweit erliegen 125 Millionen Menschen diesem Reiz.

(Foto: Epic Games)

Früher gab es Tennis-Eltern, die in künftige Karrieren ihrer Kinder viel Geld und Zeit investierten - heute gibt es "Fortnite"-Eltern, die Trainer für das Video-Ballerspiel engagieren.

Von Claus Hulverscheidt

Für Außenstehende ist es gelegentlich schwer zu ergründen, worin der Reiz dieser Dauerrennerei, des Herumbolzens mit der Spitzhacke, des Springens, Ballerns und Versteckens genau liegt, aber 125 Millionen "Fortnite"-Zocker in aller Welt können ja eigentlich nicht irren. Für manchen Grundschüler oder jungen Gymnasiasten ist das Computerspiel, bei dem es darum geht, alleine oder in Kleingruppen bis zu 99 Gegner zu eliminieren, längst zum zentralen Lebensinhalt geworden. In Eichenau bei Fürstenfeldbruck riefen Eltern jüngst gar die Polizei, nachdem es ihnen angeblich drei Tage lang nicht gelungen war, ihrem Zwölfjährigen das Steuergerät der Playstation zu entreißen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
stressed student during home schooling pandemic alert; Psychische Gesundheit bei Kindern
Gesundheit
»Weggucken ist der schlechteste Weg«
Kueche praktisch
Küchenplanung
"So breite Schubladen wie möglich"
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Young fitness couple running in urban area; alles liebe
Partnerschaft
"Sport kann Zeit sein, die man ganz bewusst miteinander verbringt"
Johannes Wimmer
Medizin
"Ich wollte nie wieder so hilflos sein wie damals"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB