Flugzeugabsturz in SüdkoreaIm Verdacht stehen die Vögel

Lesezeit: 4 Min.

Rettungskräfte versuchten auch am Abend und in der Nacht, die Körper der verunglückten Passagiere zu bergen.
Rettungskräfte versuchten auch am Abend und in der Nacht, die Körper der verunglückten Passagiere zu bergen. JUNG YEON-JE/AFP

Ein Passagier sieht noch, wie ein Vogel in den Flügel kracht. Fünf Minuten später stürzt die Boeing „737“ ab. Nur zwei von 181 Passagieren überleben. Nun fragen sie sich im trauernden Südkorea: Kann man so ein Unglück überhaupt verhindern?

Von Thomas Hahn, Tokio

SZ bei Google bevorzugen

Zu den Zeugnissen des tödlichen Flugzeugabsturzes in Muan, Südkorea, gehörte am Sonntag eine letzte Textnachricht aus der verunglückten Boeing 737-800 der Billigfluglinie Jeju Air. Ein Mann zeigte sie der privaten koreanischen Nachrichtenagentur News 1. Er hatte am internationalen Flughafen von Muan auf ein Familienmitglied gewartet, das mit dem Flug aus Bangkok morgens um 8.30 Uhr hatte ankommen sollen. Es gab eine Verspätung, und um neun Uhr schrieb ihm das Familienmitglied über den koreanischen Nachrichtendienst Kakao Talk: „Ein Vogel ist gegen den Flügel geflogen und wir können nicht landen.“ Wann das passiert sei, fragte der Mann zurück. „Gerade eben“, lautete die Antwort, „soll ich mein Testament machen?“

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: