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Flensburg:Schulbusfahrer gesteht sexuellen Missbrauch behinderter Kinder

  • Ein Flensburger Schulbusfahrer hat zugegeben, mehrere geistig behinderte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren sexuell missbraucht zu haben.
  • Eine Mutter hatte den Busfahrer im Rentenalter bereits im Juni angezeigt, nachdem er ihre Tochter um Nacktfotos gebeten und bedrängt haben soll.
  • Der Fahrer muss sich nun wegen sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger und sexuellen Missbrauchs von Kindern vor Gericht verantworten.

Übergriffe im Bus

Ein Schulbusfahrer im Seniorenalter hat gestanden, seit April 2014 mehrere geistig behinderte Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Die Opfer waren zwischen 10 und 16 Jahren alt. Dem Flensburger Tagblatt zufolge fanden die Übergriffe jeweils kurz vor dem Ende der Fahrt statt; der Busfahrer soll die Fahrgäste zur Schule und wieder nach Hause gefahren haben. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes wurden laut Polizei Hinweise auf weitere Taten entdeckt.

Anzeige bereits im Juni

Der Mann aus Flensburg wurde nach Angaben der Polizei bereits im Juni von einer Mutter angezeigt. Demnach hatte der Rentner ein Mädchen um Nacktfotos gebeten und es bedrängt. Nach der Anzeige wurde dem Busfahrer gekündigt.

Sexueller Missbrauch von Kindern und Widerstandsunfähigen

Dem Schulbusfahrer steht nun nach Informationen des Flensburger Tagblattes ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger und sexuellen Missbrauchs von Kindern bevor.

© dpa/frdu/fie
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