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Feuer in Lagerhalle: Brand in Ludwigshafen erst nach Stunden gelöscht

Feuerwehr in Ludwigshafen bringt einen Brand in einer Lagerhalle nach Stunden unter Kontrolle

Bei dem Brand gab es eine enorm starke Rauchentwicklung.

(Foto: dpa)

Die akute Gefahr ist gebannt, doch noch immer muss gelöscht werden. Erst nach Stunden hat ein Großaufgebot der Feuerwehr einen Brand in einer Lagerhalle in Ludwigshafen unter Kontrolle gebracht. Doch noch immer breitet sich eine riesige Rauchwolke aus.

Mit einem Großaufgebot hat die Feuerwehr einen verheerenden Brand einer Lagerhalle in Ludwigshafen nach stundenlangen Löscharbeiten unter Kontrolle gebracht. Mehr als 140 Einsatzkräfte bekämpften den Großbrand. Die Rauchentwicklung dauere jedoch noch an, teilte die Polizei am Sonntagvormittag mit. Die Löscharbeiten dauern vermutlich noch das ganze Wochenende.

Auch die gewaltige Rauchwolke, die sich nach Ausbruch des Großfeuers über der Rhein-Neckar Region ausgebreitet hatte, wabere noch weiter in der Luft, hieß es. "Um über die Brandursache und die genaue Höhe des Schadens zu sprechen, ist es noch viel zu früh", sagte der Sprecher weiter. Zuvor müssten die Flammen erst mal vollständig gelöscht werden. Der Sachschaden geht aber vermutlich in die Millionen. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer war nach Angaben der Einsatzkräfte am Samstagmittag in einer Lagerhalle eines Logistik-Unternehmens auf der Parkinsel am Rhein ausgebrochen. In Teilen von Ludwigshafen und Mannheim gingen Rußflocken nieder, Schadstoff-Grenzwerte wurden nach Angaben der beiden Stadtverwaltungen bisher aber nicht überschritten.

Obwohl der Ruß "nicht akut giftig" sei, warnten Stadt und Gesundheitsamt davor, Lebensmittel, die mit Ruß in Kontakt gekommen sind, einfach so zu essen. Obst und Gemüse sollten zuvor gründlich gewaschen und geschält werden. Eltern sollten ihre Kinder zudem von Spielplätzen fernhalten, die mit Ruß belastet sind. Größere Rußflocken, die in den Gärten niedergehen, sollten im Hausmüll entsorgt werden, hieß es.

Der Schaden geht in die Millionen, wie ein BASF-Sprecher Ludwigshafen sagte. Die rund 9500 Quadratmeter große Halle gehört einem Unternehmen, das für den Chemie-Konzern arbeitet. Zum Zeitpunkt des Brandes lagerten dort nach BASF-Angaben etwa 4800 Tonnen Material, größtenteils Styropor-Granulat, das eigentlich nicht leicht entflammbar ist. Beschäftigte seien nicht in der Halle gewesen.