Fall Maddie McCannDarf Christian B. bald ins Ausland reisen?

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Im Herbst 2024 sprach das Landgericht Braunschweig Christian B. vom Vorwurf mehrerer Sexualstraftaten frei.
Im Herbst 2024 sprach das Landgericht Braunschweig Christian B. vom Vorwurf mehrerer Sexualstraftaten frei. (Foto: Moritz Frankenberg/AFP)

Seit Mitte September ist der Hauptverdächtige im Fall Madeleine McCann wieder auf freiem Fuß. Doch überall in Deutschland, wo er eine Bleibe sucht, protestieren Anwohner. Jetzt hat ein Gericht eine Entscheidung getroffen, die seine Überwachung erschweren könnte.

Von Benedikt Warmbrunn

Als Christian B. zuletzt durch Europa gereist war, war er ein freier, aber auch ein gesuchter Mann. 2018 wurde er in Italien verhaftet, weil er ein paar Jahre zuvor auf Sylt mit Marihuana gehandelt hatte. Ein Jahr zuvor war er in Portugal verhaftet worden, weil er in Braunschweig ein Kind sexuell missbraucht hatte. Gefunden hatten ihn die Beamten dort zufällig. Auf einem Fest in einem Städtchen an der Algarve hatten Eltern die Polizei gerufen, nachdem Christian B. am Rande eines Spielplatzes zwischen zwei Imbissbuden gestanden haben soll, mit heruntergelassener Hose, die Hand am Penis.

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Christian B. steht kurz vor der Freilassung, obwohl Experten ihn in der „absoluten Topliga der Gefährlichkeit“ verorten. Kann man so jemanden ungesichert auf die Gesellschaft loslassen? Ein Sexualwissenschaftler klärt auf.

SZ PlusInterview von Annette Ramelsberger

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