bedeckt München

Esmond Bradley Martin:Der Elefantenschützer

Viele seiner Kollegen kämpften in klimatisierten Büros in London oder New York, Esmond Bradley Martin reiste zu den Wilderern.

(Foto: Save the Elephants)

Der US-Amerikaner Esmond Bradley Martin kämpfte in Afrika gegen Wilderer. Jetzt wurde er überfallen und getötet, im Alter von 76 Jahren. Über einen Helden an der Front.

Von Bernd Dörries, Kapstadt

Es bleibt ein Rätsel, wie er das gemacht hat: Wie er über Jahrzehnte undercover arbeitete auf der ganzen Welt, obwohl er schwerlich zu übersehen war. Sehr groß, sehr schmal, mit einem leuchtend weißen Haarschopf, für den "dicht" eine Untertreibung war, und mit seiner Vorliebe für knallbunte Anzüge mit noch grellerem Einstecktuch, die er bei Harrods in London kaufte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Gastronomie
Corona-Auflagen
Mit 35 fängt das Leben an
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Debattenkultur
Wider das Gift kollektiver Identität
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Schifferdecker NSU Podcast
NSU und rechter Terror
Deutsche Abgründe
Zur SZ-Startseite