Eskalierte Gewalt im StadionPolizeigewerkschaft: Geisterspiele in Magdeburg gefordert

Drohen dem 1. FC Magdeburg nach dem Gewaltausbruch am vergangenen Wochenende Geisterspiele? (Archivbild)
Drohen dem 1. FC Magdeburg nach dem Gewaltausbruch am vergangenen Wochenende Geisterspiele? (Archivbild) Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

70 verletzte Polizisten, der Verdachts des versuchten Mordes steht im Raum: Magdeburgs Fußballfans stehen nach Gewaltexzessen im Fokus. Welche Folgen drohen den Fans jetzt?

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Magdeburg (dpa) - Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Sachsen-Anhalt fordert nach der Gewalteskalation beim Zweitligaspiel des 1. FC Magdeburg Geisterspiele für mindestens ein Jahr in Magdeburg. Nur eine derart konsequente und gemeinsam getragene Maßnahme von DFL und DFB könne ein klares und unmissverständliches Signal setzen, sagte der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft in Sachsen-Anhalt, Olaf Sendel. Die massiven Gewalttaten beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden markierten eine neue, erschreckende Eskalationsstufe im deutschen Fußball.

Fanhilfe Magdeburg warnt vor voreiligen Bewertungen

Einsatzkräfte wurden nach Polizeiangaben unter anderem mit Flaschen, Steinen, Bierfässern, Toiletten, Gullydeckeln und Gehwegplatten attackiert. Vieles deutet laut Polizei darauf hin, dass diese Taten im Vorfeld bewusst geplant wurden. In drei Fällen wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. 70 Polizisten wurden den Angaben zufolge verletzt. 

Die Fanhilfe Magdeburg rief im Zusammenhang mit den Ereignissen dazu auf, keine voreiligen Bewertungen oder pauschale Schuldzuweisungen abzugeben. Die Lage am Samstagabend sei äußerst dynamisch und unübersichtlich gewesen. Die Ereignisse würden zunächst aufgearbeitet.

© dpa-infocom, dpa:260127-930-603497/1

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