Ermittlungen:Polizei: Mann nach Herzinfarkt bei Festnahme gestorben

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)

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Berlin (dpa/bb) - Ein 30-jähriger Mann ist nach einem Kollaps bei seiner Festnahme in Charlottenburg nach Angaben der Polizei am Samstag gestorben. Wie in solchen Fällen üblich, ermittele eine Mordkommission nun unter anderem, ob ein Zusammenhang zwischen dem Polizeieinsatz und dem Tod des jungen Mannes bestehe, teilte die Polizei mit.

Anlass der Festnahme am späten Freitagabend war demnach, dass der Mann im Innenhof eines Mehrfamilienhauses an der Guerickestraße geschrien und Fahrräder demoliert habe. Als Polizisten ihn hätten festnehmen wollen, habe sich der 30-Jährige zunächst zu Boden fallen lassen, habe um sich geschlagen und in Richtung der Einsatzkräfte gespuckt, hieß es in der Polizeimeldung.

Während der Festnahme sei der Mann kollabiert und habe aufgehört zu atmen. Die Beamten hätten ihn zusammen mit Rettungskräften reanimiert. Im Krankenhaus sei ein Herzinfarkt festgestellt worden.

© dpa-infocom, dpa:231202-99-156244/3

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