Es war später Vormittag, als das Beben Kamtschatka erreichte, das schwerste seit Beginn der Aufzeichnungen auf der riesigen russischen Halbinsel. Deren knapp 290 000 Bewohner kamen glimpflich davon: Einige Menschen zogen sich Verletzungen zu, als sie aus ihren Häusern flohen, sagte der Gesundheitsminister der abgelegenen Region, Oleg Melnikow, einer sei beispielsweise aus dem Fenster gesprungen. Eine Frau habe sich verletzt, als im Flughafen Paneele von der Decke fielen. Konkreter wurde er nicht, nannte keine Zahlen. Schwerverletzte und Tote gab es demnach keine.
Tsunami„Es scheint, als hätten wir das Schlimmste überstanden“
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In der russischen Stadt Sewero-Kurilsk wurden der Hafen und ein Fischereiunternehmen überflutet und Schiffe aus dem Hafen aufs Meer getrieben.
---/The Telegram Channel Of The KamcEines der bislang weltweit stärksten Erdbeben löst in Russland, Japan und den USA Alarm aus. Es gibt Verletzte, Überschwemmungen und Evakuierungen. Die Menschen sind aufgerufen, wachsam zu bleiben.
Von Silke Bigalke, Thomas Hahn, Jürgen Schmieder, Moskau, Tokio, Los Angeles
