Ein Erdbeben unweit der ägyptischen Hauptstadt Kairo hat in der Nacht den Nordosten des bevölkerungsreichsten arabischen Landes erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens, dessen Zentrum demnach in einer relativ geringen Tiefe von nur zehn Kilometern lag, mit 5,0 an. Das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam (GFZ) maß eine Stärke von 5,1.
Das Epizentrum lag den Angaben zufolge auf der Sinai-Halbinsel etwa 30 Kilometer östlich der am Suezkanal gelegenen Ortschaft Fajed. Berichte über mögliche Schäden oder Opfer gab es nicht.
Im Großraum der Metropole Kairo leben mehr als 20 Millionen der etwa 110 Millionen Einwohner Ägyptens. Stärkere Erdbeben treten in den Staaten Nordafrikas nur relativ selten auf. Das Beben war auch im benachbarten Israel zu spüren.

