Erbschaftsteuer:"Mit einer falschen Erbregelung kann man den Familienfrieden völlig zerstören"

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Erbschaftsteuer: Beim Übertragen einer Immobilie sollten die Besitzer zuerst an ihre Bedürfnisse denken, dann an die Erben, sagt ein Mediator.

Beim Übertragen einer Immobilie sollten die Besitzer zuerst an ihre Bedürfnisse denken, dann an die Erben, sagt ein Mediator.

(Foto: tommyandone via www.imago-images.de/imago images/Panthermedia)

Von Januar an kann es steuerlich teurer werden, ein Haus zu erben. Viele potenzielle Erben fragen sich nun: Wie kann ich mit den Eltern über eine vorzeitige Schenkung sprechen? Ein Mediator erklärt, warum es dabei vor allem um Gefühle geht.

Interview von Violetta Simon

Vom 1. Januar an werden viele Häuser und Wohnungen steuerlich neu bewertet. Das kann für einige Fälle bedeuten, dass es deutlich teurer sein wird, eine Immobilie zu erben oder geschenkt zu bekommen. Nicht wenige potenzielle Erben fragen sich deshalb gerade: Wie kann ich mit meinen Eltern darüber sprechen, ob es sich lohnt, schon zu Lebzeiten den Besitz zu überschreiben? Stephan Konrad, 67, unterstützt Familien als Mediator bei der Klärung finanzieller Angelegenheiten. Der Bielefelder Fachanwalt für Erbrecht erklärt, warum Eltern sich nicht unter Druck setzen lassen sollten. Und was für fatale Folgen es haben kann, wenn Erben beim Versuch, Steuern zu sparen, die Bedürfnisse ihrer Eltern übersehen.

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