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England:Drei Tote bei Überschwemmungen

Tagelange heftige Regenfälle haben im Südwesten Englands einige Regionen unter Wasser gesetzt. Die Behörden zählen bislang drei Tote, etwa 800 Häuser wurden zerstört.

Erst Regen, dann Flut: Bei schweren Überschwemmungen sind im Südwesten Englands seit Donnerstag drei Menschen gestorben. In Devon, Somerset und Cornwall standen nach den Regenunwettern ganze Landstriche unter Wasser. Vielerorts waren Straßen und Autobahnen gesperrt, der Bahnverkehr war zeitweilig unterbrochen.

Premierminister David Cameron sprach auf Twitter von "schockierenden Szenen in Cornwall" und anderswo. Er versprach, die Regierung werde alles tun, um den Menschen zu helfen. Etwa 800 Häuser seien nach Angaben der BBC von den Überschwemmungen zerstört oder beschädigt worden.

In der Stadt Exeter wurde eine 21-jährige Frau in der Nacht zum Sonntag schwer verletzt, als ein Baum auf ihr Zelt stürzte. Sie erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen, berichtete die BBC. In der Grafschaft Cambridge starb ein 70-jähriger Mann, als sein Wagen in einen Kanal fiel. In Somerset war schon am Donnerstag ein Mann ums Leben gekommen, der mit seinem Auto unter einer Brücke steckenblieb.

In der Nacht zu Sonntag und während des Tages waren in Devon und Cornwall rund 400 Hilfskräfte im Einsatz. Viele Autofahrer mussten aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Die Behörden rieten Anwohnern, sich von überfluteten Straßen fernzuhalten und die Flutwarnungen des Wetterdienstes zu beachten.

Meteorologen hatten für Sonntag gebietsweise noch mehr Regen vorausgesagt. Sie erwarteten jedoch, dass sich die Lage insgesamt stabilisieren dürfte. Das Regengebiet sollte voraussichtlich nach Norden ziehen.

© Süddeutsche.de/dpa/dapd/infu
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