EinsatzGroßbrand in Recyclingbetrieb in Dresden

Dichter Rauch war weithin zu sehen.
Dichter Rauch war weithin zu sehen.
Robert Michael/dpa

Massiver schwarzer Rauch ist kilometerweit sehen - Anwohner werden gewarnt. Feuerwehren zahlreicher Stadtteile sind im Einsatz. Was ist in Brand geraten?

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Dresden (dpa/sn) - In einem Recyclingbetrieb in Dresden-Lockwitz ist am Abend ein Feuer mit weithin sichtbarem Rauch ausgebrochen. In einer Halle seien Kunststoff-Flocken in Brand geraten, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der massive schwarze Rauch war bis in die umliegenden Städte Heidenau und Pirna deutlich zu erkennen. Der Einsatz werde sich noch einige Zeit hinziehen, hieß es am späten Abend.

„Rund 120 Einsatzkräfte bekämpfen das Feuer und verhindern eine weitere Brandausbreitung“, teilte die Feuerwehr mit. Als die ersten Feuerwehren die Einsatzstelle erreichten, stand ein Hallenteil, in dem Kunststoff-Flocken gelagert werden, in Vollbrand. Es sei verhindert worden, dass die Flammen auf weitere Gebäude übergreifen. 

Die Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle.
Die Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle.
Robert Michael/dpa

Neben den Stadtteilfeuerwehren Niedersedlitz, Weißig, Lockwitz, Kaitz, Langebrück, Klotzsche, Wilschdorf fuhren Einsatzkräfte der Wachen Übigau, Striesen, Löbtau, und Altstadt an den Brandort. Gegen 22 Uhr hieß es, das Feuer sei unter Kontrolle - aber noch nicht gelöscht. 

Verletzte gebe es nicht. Die Brandursache sei noch unklar. Angaben zur Schadenshöhe könnten gegenwärtig nicht gemacht werden, hieß es weiter. Die Ermittlungen zur Brandursache würden nach Abschluss der Löscharbeiten durch die Polizei aufgenommen.

Warnung am Abend aufgehoben

Für Anwohner im 1-Kilometer-Umkreis wurde eine Warnmeldung veröffentlicht. Darin hieß es: „Meiden Sie das betroffene Gebiet. Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.“ Am späten Abend wurde die Warnung wieder aufgehoben. Messtrupps hätten im Umkreis von 1.000 Metern keine gefährliche Schadstoffkonzentration festgestellt, teilte die Feuerwehr mit.

© dpa-infocom, dpa:260702-930-325086/3

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