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Ecrins-Massiv:Vier Deutsche unter den Lawinenopfern in den französischen Alpen

Eine Lawine tötet sieben Menschen, darunter vier Deutsche. Sie waren zum Bergsteigen unterwegs - das Bergmassiv gilt als wenig anspruchsvoll.

Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind nach französischen Medienberichten sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sind auch vier Deutsche. Das sagte der Staatsanwalt der Alpenstadt Gap am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Zwei weitere Tote seien Tschechen, bei den beiden anderen Opfern sei die Nationalität noch unklar, da sie keine Papiere bei sich gehabt hätten. Eine weitere Bergsteigerin aus Deutschland hat die Lawine leicht verletzt überlebt.

Das Unglück ereignete sich gegen 12 Uhr im Ecrins-Massiv in der Nähe des Gipfels des Dôme de neige des Ecrins, einem 4015 Meter hohen Berg, der wegen seiner relativ leichten Zugänglichkeit auch von Amateur-Alpinisten häufig bestiegen wird. Das Ecrins-Massiv liegt etwa 40 Kilometer Luftlinie südwestlich von Grenoble.

Den Alarm löste der Hüttenwart einer Berghütte in dem Gebiet im Département Hautes-Alpes aus. 15 Angehörige der französischen Bergrettung waren am Unglücksort im Einsatz, unterstützt wurden sie von Hubschraubern. Die Rettungskräfte sollten unter anderem überprüfen, ob es nicht noch weitere Verschüttete gibt.

Es handelt sich um das Lawinenunglück mit den meisten Toten in Frankreich in diesem Jahr. Im Januar waren bei einer Lawine in der Queyras-Region in den französischen Alpen sechs Menschen ums Leben gekommen.

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