EckernfördeMann in Eckernförde niedergeschossen: Zwei Festnahmen

Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht steht an einer Unfallstelle.
Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht steht an einer Unfallstelle. Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Ein Mann ist in Eckernförde auf offener Straße angeschossen und zudem vermutlich noch mit einem Baseballschläger geschlagen worden. Das 33 Jahre alte Opfer kam...

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Eckernförde (dpa/lno) - Ein Mann ist in Eckernförde auf offener Straße angeschossen und zudem vermutlich noch mit einem Baseballschläger geschlagen worden. Das 33 Jahre alte Opfer kam am Montagabend lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus nach Kiel, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Mann schwebte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kiel am Dienstag noch in Lebensgefahr. Er habe schwere Kopfverletzungen erlitten.

Noch in der Tatnacht seien zwei Männer im Großraum Lübeck festgenommen worden, die möglicherweise an der Tat beteiligt gewesen waren, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es sollte noch am Dienstag geklärt werden, ob ein dringender Tatverdacht gegen die 27 und 36 Jahre alten Männer besteht und sie dem Haftrichter vorgeführt werden.

„Das Verbrechen geschah am frühen Abend gegen 19.00 Uhr, also noch bei Tageslicht, auf offener Straße und vor vielen Zeugen“, sagte der Sprecher. „Das ist sehr ungewöhnlich.“ Zeugen berichteten von zwei maskierten Männern als Täter. Es seien mehrere Schüsse gefallen. Eine Patrone habe die Scheibe einer Wohnung durchschlagen und ein Möbelstück beschädigt. „Die Seniorin, die in der Wohnung lebt, hatte großes Glück, dass ihr nichts passiert ist“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Zeugen zufolge sollen die beiden Täter - möglicherweise noch maskiert - mit einem weißen SUV mit Ostholsteiner Kennzeichen OH Richtung Lübeck geflohen sein.

„Über die Hintergründe des Verbrechens können wir noch nichts sagen“, sagte der Sprecher. Er bat Zeugen, die sich noch nicht gemeldet haben, sich bei der Polizei zu melden. Dies gelte auch für Beobachtungen über das Fluchtfahrzeug und den Fluchtweg.

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